2013-03-24_16-38-09--ZEIT_Debatte_Marburg

Kai Dittmann, Florian Umscheid und Nils Haneklaus, die Sieger der ZEIT DEBATTE Marburg (Foto: Carolin Wedler).

Zum ersten Mal richtete der Brüder Grimm Debattierclub Marburg ein Turnier im Rahmen der ZEIT-DEBATTEN-Serie aus. Vom 22. bis zum 24. März 2013 traten 36 Teams im British Parliamentary Style gegeneinander an. Im Finale gewann Berlin D&U (Kai Dittmann und Florian Umscheid). Sie konnten sich aus der Eröffnenden Opposition gegen Mainz (Willy Witthaut und Thore Wojke), Berlin H&S (Tanja Hille und Jan-Felix Schneider) auf der Regierung und Stuttgart (Michael Saliba und Nils Haneklaus) durchsetzen.

Die Themen des Turniers waren die folgenden:

  • Vorrunde 1: Dieses Haus erlaubt den Einsatz von Kopfgeldjägern.
  • Vorrunde 2: Dieses Haus glaubt, Kuba sollte dem Weg m Kapitalismus Vorrang zum Weg zur Demokratie geben.
  • Vorrunde 3: Dieses Haus verleiht Kunstpreise wie Oscars nicht mehr geschlechtergetrennt.
  • Vorrunde 4: Dieses Haus glaubt Patriotismus ist eine Tugend.
  • Vorrunde 5: Dieses Haus glaubt an ein Menschenrecht auf Suizid.

Das Finale zum Thema „Dieses Haus schafft jegliche Anonymität bei der Samenspende ab“ wurde juriert von Andrea Gau (Chair), Jonas Werner, Marion Seiche, Lukas Haffert und Tom-Michael Hesse.

Die prominent besetzte Ehrenjury mit dem Marburger Bürgermeister Egon Vaupel, der Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Krause, Stefan Zekorn (ZDF), Ansgar Kemmann (Jugend Debattiert), Prof. Uwe Wagner und Tim Richter (Deutsche Debattiergesellschaft) sprach Nils Haneklaus für seine Schlussrede den Preis des besten Final-Redners zu.

Die ZEIT DEBATTE in Marburg war das dritte Turnier der Saison 2012/2013 im Rahmen der ZEIT-DEBATTEN-Serie. Zu den Regionalmeisterschaften laden die Clubs in Ingolstadt, Iserlohn und Jena ein.