Christina Dexel und Philip Schröder haben für die Berlin Debating Union die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) 2014 in Berlin gewonnen. Beim Höhepunkt der ZEIT-DEBATTEN-Serie setzten sie sich im Finale im Allianz Forum am Brandenburger Tor vor über 500 Zuschauern gegen Teams aus Mainz (Christian Strunck, Willy Witthaut), Münster (Adrian Gombert, Melanie Röpke) und Lund (Peer Klüßendorf, Katharina Allinger) durch. Das Finalthema lautete „Dieses Haus glaubt, dass die Political Correctness der heutigen Gesellschaft mehr schadet als nutzt“. Das Team aus Berlin vertrat die Position der Schließenden Regierung und wurde von der studentischen Jury (Michael Saliba, Lukas Haffert, Jan-Dirk Capelle, Leo Vogel, Nicolas Friebe) zum Sieger gekürt.

Die neuen Deutschsprachigen Debattiermeister: Christina Schörder (l.) und Philip Schröder (r.). (c) Henrik Maedler

Die neuen Deutschsprachigen Debattiermeister: Christina Dexel (l.) und Philip Schröder (r.). (c) Henrik Maedler

Die Ehrenjury wählte den gebürtigen Rostocker Peer Klüßendorf zum besten Redner des Finales. Die Ehrenjury bestand aus Dagny Lüdemann (Leiterin der Ressorts Wissen, Digital und Studium von ZEIT ONLINE), Martin Bach (Allianz Kulturstiftung), Frank Zimmermann (Mitglied des Abgeordnetenhauses) und Tim Richter (Vizepräsident der Deutschen Debattiergesellschaft e.V.).

Die vier Teams, die im Finale standen, setzten sich zuvor in sieben Vorrunden, Viertelfinale und Halbfinale gegen 84 andere Teams durch. Die DDM 2014 war mit insgesamt fast 250 Teilnehmern die größte DDM überhaupt.