V.l.n.r.: Julian Vaterrodt, Lara Tarbuk, Jannis Limperg - © Julian Staudt

V.l.n.r.: Julian Vaterrodt, Lara Tarbuk, Jannis Limperg – © Julian Staudt

 

Die ZEIT DEBATTE Paderborn ist vorüber, die Sieger stehen fest: Das Team Freiburg Bächleboot (Lara TarbukJannis Limperg) konnte sich im Finale zum Thema “DHG, türkische Politiker sollten in Deutschland keinen Wahlkampf betreiben dürfen” aus der Eröffnenden Opposition heraus durchsetzen. Sie gewannen damit gegen Mimi & Tibi (Marion Seiche/Frankfurt, Tobias Kube/Marburg) in der Eröffnenden Regierung, Göttingen Ozelotbabys (Nikos BosseHabakuk Hain) in der Schließenden Regierung und Trumpcares! (Christoph Saß/Münster, Julian Vaterrodt/Iserlohn) in der Schließenden Opposition.

Das Finale wurde juriert von Michael Saliba (Hauptjuror), Barbara SchunichtAlexander Hiller und Stefan Torgesund präsidiert von Sabine Wilke. Julian Vaterrodt erhielt den Preis für die beste Finalrede, den die Ehrenjury aus Karl-Heinz Wange (Bundestagsabgeordneter, CDU), Elmar Brok (Europaparlamentsabgeordneter, CDU), Matthias König (Weihbischof Erzbistum Paderborn), Manuel Adams(Deutsche Debattiergesellschaft) und Hanna Dudkiewicz(Gründungsmitglied Debating Society Paderborn) verlieh. Da es eine 3:2 geteilte Entscheidung war verlieh Elmar Brok zudem der anderen Kandidatin auf den Preis, Lara Tarbuk, eine Flasche Mindener Weserkiesel als symbolische Anerkennung.

Verantwortlich für die Themen des von der Debating Society Paderborn ausgerichteten Turniers der ZEIT DEBATTEN-Serie waren als Chefjuroren Michael Saliba, Marc-André Schulz und Sabine Wilke.

 

Die Themen des Turniers im Überblick:

VR 1: DHG, dass die CDU Parteien rechts von ihr verhindern sollte, indem sie opportunistisch deren Positionen besetzt.

VR 2: DHW RichterInnen das Tragen sichtbarer religiöser Symbole zu Gericht verbieten.

VR3: DHG, dass das gegenwärtige Hochschuldebattieren mehr schadet als nützt.

VR 4: DHG, die deutsche Gesellschaft sollte das Konzept der Singularität des Holocaust aufgeben.

Infotext: Die „Singularität des Holocaust“ beschreibt, dass der Holocaust einzigartig und unvergleichbar ist. Dadurch verlieren andere Völkermorde an Relevanz und Aufmerksamkeit.

VR 5: DHG, öffentliche Universitäten sollten keine verbindlichen Verhaltensregeln (z.B. Affirmative Consent Regeln) haben, die über die Gesetze des Landes hinausgehen.

HF: DHG die feministische Bewegung sollte Frauen dazu aufrufen, am Weltfrauentag die Arbeit niederzulegen.

F: DHG, türkische Politiker sollten in Deutschland keinen Wahlkampf betreiben dürfen.

Von Lennart Lockstein, Quelle: http://www.achteminute.de/20170319/freiburg-gewinnt-zeit-debatte-paderborn/