Sie reden mit!

Die internationale Veranstaltungsreihe von Europadebatten „Klartext Europa“ ist im Format der Publikumsdebatte im Oxford-Stil gehalten. Dies ermöglicht einen regen Austausch zwischen Rednern und Publikum mit dem Ziel, die Argumentation beider Seiten kritisch zu prüfen. Klare Positionen und Zeitvorgaben mahnen dabei zur Konzentration auf das Wesentliche.

Moderiert von einem Präsidenten dreht sich die Debatte um eine Streitfrage, die klar mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Zwei Redner sprechen sich auf der Pro-Seite für ein Ja aus, zwei auf der Contra-Seite für ein Nein und versuchen, das Publikum für ihre Seite zu gewinnen.

Ablauf der Debatte

Regelgrafik

Zu Beginn halten die Redner der Pro- und Contra-Seiten abwechselnd ein je 5-minütiges Anfangsplädoyer, in dem sie ihre ersten Argumente vorstellen und auf die der Gegenseite eingehen.

Danach beginnt die Offene Aussprache, in der vom Präsidenten eine Rednerliste geführt wird. Das Publikum ist aufgerufen, sich mit 1-minütigen Statements oder Fragen direkt an einzelne Redner zu beteiligen. Die Redner geben auf Fragen 2-minütige Antworten und können sich ebenfalls für 2-minütige Statements auf die Rednerliste setzen lassen. Pro- und Contra-Seite können sich auch gegenseitig Fragen stellen.

Der Präsident schließt nach 40-60 Minuten die Rednerliste und gibt den Rednern der Pro- und Contra-Seiten abwechselnd für ein 2-minütiges Schlussplädoyer, in dem sie noch einmal für ihre Seite werben, das Wort.

Ergebnis der Debatte

Ziel der Publikumsdebatte von „Klartext Eu-ropa“ ist die Bildung und Prüfung einer Meinung zur Streitfrage. Die Rednerseite, die dabei am besten überzeugen kann, gewinnt die Debatte.

Dafür wird im Publikum vor der Debatte eine geheime Abstimmung über die  Streitfrage durchgeführt (Ja/Nein/Unentschlossen). Nach der Debatte folgt eine offene Abstimmung, ob das Publikum die Streitfrage nun mit Ja oder Nein beantworten würde. Die Rednerseite mit dem größten Zuwachs an Stimmen gewinnt.

Debattenregeln zum Download