(c) Privat

Ein voll besetzter Zuschauerraum (c) Privat

Die Freie Debattierliga (FDL) ist ein Wettbewerb, der dezentrale Turniere Teil von etwas Größerem werden lässt. Jeder Club, der ein offenes Freundschaftsturnier ausrichtet, kann Mitglied der FDL werden. Durch den Zusammenschluss sollen insbesondere kleinere Turniere von breiterem und stärkerem Interesse profitieren, da Club-Vorstände einen größeren Anreiz bekommen, gemeinsam mit ihrem Nachwuchs zunehmend flächendeckend zu reisen und sich im einjährigen Vergleich mit anderen Clubs freundschaftlich zu messen.

Volle Konzentration auf die Debatte

Volle Konzentration auf die Debatte (c) Stella Schauer

Als Teil der FDL gestaltet jeder Ausrichter sein Turnier nach eigenen Vorstellungen – so kann z.B. durch das Bestehen auf erfahrungsgemischten Teams eine gezielte Nachwuchsförderung stattfinden. Dadurch wird mehr und besser debattiert. Das ist das Prinzip der FDL.

Ein Liga-Turnier bekommt zwar keine Förderung über den VDCH, ist dafür aber weniger regelgebunden und der Aufwand an Pressearbeit, Finalveranstaltung und Ehrenjury fällt weg. Andere Organisationsbereiche wie Räume, Chefjurierung und Verpflegung verlaufen ähnlich wie bei einer ZEIT DEBATTE. Jeder Club kann ein FDL-Turnier ausrichten, einer Bewerbung darf es nicht.

Folgende Regeln haben sich die Ausrichter jedoch gegeben:

  • Terminkoordination mit den FDL-Koordinatoren (zur Verhinderung von Kollision mit anderen Turnieren – auch ZEIT DEBATTEN) und Ankündigung mindestens vier Wochen im Voraus
  • Größe: mindestens 24 Redner
  • Turniersprache: Deutsch
  • Wer darf starten? Alle, keine Diskriminierung.
  • Wie werden Startplätze verteilt? Fair, sodass alle Clubs die gleiche Chance auf Punkte haben.
  • Und danach? Die Koordinatoren brauchen das Tab sowie Informationen über die Clubzugehörigkeit der Redner, um den neuen Punktestand zu errechnen.