Würzburg, Magdeburg und Bonn laden an Main, Elbe und Rhein zu den Regionalmeisterschaften im Hochschuldebattieren PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 15. März 2009 um 14:11

Zum fünften Mal vergibt der Verband der Debattierclubs an Hochschulen die Titel "Süddeutscher Debattiermeister", "Nordostdeutscher Debattiermeister" und "Westdeutscher Debattiermeister". Amtierende Meister sind Tübingen (Süd), Göttingen (Nordost) und Bonn (West). Während Tübingen und Göttingen versuchen werden, ihre Titel zu verteidigen, wechselt Bonn in dieser Saison die Seiten: Als Veranstalter der Westdeutschen Meisterschaft wird der Debattierclub nicht selbst antreten. Die Süddeutsche Meisterschaft wird in Würzburg, die Nordostdeutsche Meisterschaft in Magdeburg ausgetragen.

Auf jedem der Regionalturniere treten achtzehn Teams gegeneinander an, um sich in drei Vorrunden miteinander zu messen. Die besten Rednerinnen und Redner jeder Region treffen schließlich in Halbfinals und Finals aufeinander. Wer wird Süddeutscher, Nordostdeutscher und Westdeutscher Meister? Am Sonntag, 19. April, um 14 Uhr stehen die entscheidenden Debatten an - in der Würzburger Residenz, in der Magdeburger Staatskanzlei und in Bonn im Wasserwerk, dem ehemaligen Bundestag. Die Finalveranstaltungen sind kostenlos und öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen.

Als Ehrengäste werden in Würzburg Oberbürgermeister Georg Rosenthal, in Magdeburg Klaus Erich Pollmann, Rektor der Universität, erwartet. Auf der Westdeutschen Meisterschaft, die unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin  Bärbel Dickmann steht, können Bürgermeister Peter Finger, Landesinnenminister Ingo Wolf und der Geschäftsführer der Aktion Mensch, Dieter Gutschick, als Ehrengäste begrüßt werden.

Die drei Meisterschaften finden im Rahmen der ZEIT DEBATTEN Serie statt, die unter der Schirmherrschaft des Herausgebers der Wochenzeitung DIE ZEIT und Altbundeskanzlers Helmut Schmidt steht.

 

Ausgerichtet werden die Regionalmeisterschaften von den Debattierclubs in Würzburg, Magdeburg und Bonn im Auftrag des Dachverbandes VDCH. Sie werden, wie die Deutsche Debattiermeisterschaft im Juni in Mainz, im Format Offene Parlamentarische Debatte (OPD) ausgetragen. Informationen zur OPD finden sich hier: http://opd.streitkultur.net. Die jeweils Erstplatzierten sowie die Ausrichter der Regios haben das erste Anrecht auf einen zweiten Startplatz bei der Deutschen Debattiermeisterschaft 2009, die Zweitplatzierten haben das darauffolgende Anrecht. Die Reihenfolge dieses Anrechts wird von Vertretern des DDM-Ausrichterclubs, der DDM-Chefjuroren und des VDCH-Vorstands direkt im Anschluss an die Regios ausgelost und dann über den VDCH-Verteiler öffentlich gemacht.

Die Rednerinnen und Redner eines Clubs treten in Dreierteams an. In jeder Debatte gibt es eine Regierungs- und eine Oppositionsfraktion sowie drei Fraktionsfreie Redner. In die Finalrunden breaken dürfen nur Studentinnen und Studenten, die an einer Hochschule der Stadt immatrikuliert sind, in der der Club, für den sie antreten, beheimatet ist. Während die Süd- und Westdeutsche Meisterschaft am Samstag, 18. April, beginnen, startet der Nordosten bereits am Freitag, 17. April. Chefjuror/innen der Süddeutschen Meisterschaft sind Daniel Grotzky (München), Jan Papsch (Mainz) und Pauline Leopold (Tübingen); Chefjuroren der Nordwestdeutschen Meisterschaft sind Daniel Sommer (Heidelberg), Karsten Stölzgen (Tübingen/Mainz) und Tim Brückmann (Münster/Bonn); Chefjuror/innen der Westdeutschen Meisterschaft sind Gudrun Lux (Mainz/Bonn) und Tim Richter (Bonn).

 

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