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Achte Minute
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| Am Pult der Zeit |
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| Samstag, 25. April 2009 um 10:01 | ||||
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Im Mai bittet die Debattiergesellschaft Jena e.V. Deutschlands wortgewandteste Studierende zum gepflegten Redewettstreit in die Saalestadt „Zungenfertige Redner sind fernzuhalten!“, riet einst Konfuzius. Vom glatten Gegenteil ist die Debattiergesellschaft Jena e.V. überzeugt: Vom 15. bis 17. Mai 2009 veranstaltet sie ein großes Debattierturnier der ZEIT-Debatten-Serie. Mehr als 100 der besten studentischen Rednerinnen und Redner aus ganz Deutschland werden an der Saale zu Gast sein, um sich in spannenden Debatten zu vielfältigsten Themen aus Politik, Wirtschaft und Kultur ein Wochenende lang in ihren argumentativen und rhetorischen Fähigkeiten zu messen. Das große Finale, in dem sich die beiden besten der insgesamt 24 teilnehmenden Teams des Turniers gegenüberstehen werden, findet am Sonntag, 17. Mai, um 14 Uhr in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität (Fürstengraben 1) statt. Als Ehrengäste werden erwartet: Bernward Müller, Kultusminister des Freistaates Thüringen, Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena und lokaler Schirmherr des Turniers, Prof. Dr. Klaus Dicke, Rektor der Universität, Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Sozialrecht, sowie Dr. Holger Wiemers, Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation der LEG Thüringen und Mitbegründer des Vereins. Im Rahmen der von der Wochenzeitung DIE ZEIT unterstützen ZEIT-Debatten-Serie finden unter Schirmherrschaft von Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt jährlich fünf deutschlandweite Debattierturniere statt, auf denen die über 60 deutschen Hochschuldebattierclubs zusammenkommen. Diese sind im Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) organisiert, der die ZEIT-Debatten vergibt und koordiniert.
Die ZEIT-Debatte Jena 2009 ist bereits das vierte große Turnier, das die Debattiergesellschaft Jena ausrichtet. „Den Teilnehmern wird hier drei Tage lang ein erstklassiges Programm geboten“, versprechen die Cheforganisatoren des Turniers, Moritz Niehaus und Stefan Hübner. Clemens Lechner, dritter Cheforganisator der Veranstaltung, ergänzt: „Das Debattieren schult wie kein zweites Hobby die Fähigkeit, Standpunkte mit klugen Argumenten und gewählten Worten zu verteidigen. Daher sind solche Turnierwochenenden vor allem auch Orte des Lernens und der Bildung.“ Das Turnier findet im so genannten Wartburg-Format statt, einem von den Debattierclubs Jena und Erfurt gemeinsam entwickelten Regelwerk für das Debattieren. Hier treten jeweils drei Redner in Pro- und Contra-Teams gegeneinander an, einen Antrag gibt es nicht. Chefjuroren des Turniers sind Clemens Lechner von der DG Jena, Gudrun Lux (DCJG Mainz/DC Bonn) und Tim Richter (DC Bonn). Die Debattiergesellschaft Jena e.V. wurde 2002 als gemeinnütziger studentischer Verein gegründet. Ihre Vereinszwecke sind politische Bildung, die Förderung der demokratischen Streitkultur, die Pflege der deutschen Sprache sowie der Austausch zwischen Studierenden verschiedener Fachbereiche und Weltanschauungen. Diesen Zwecken gehen die 69 Mitglieder in wöchentlichen Vereinsdebatten nach. Dabei treten nach festgelegten Regeln je eine „Pro-Seite“ und ein „Contra-Seite“ gegeneinander an, wobei die Positionen zugelost werden. Daneben veranstaltet der Verein regelmäßig Rhetorikseminare, Professorendebatten und Podiumsdiskussionen. Nicht nur als Ausrichter, sondern auch als Teilnehmer auf Turnieren kann die Debattiergesellschaft auf zahlreiche Erfolge verweisen – der Gewinn des Titels des deutschen Meisters im Hochschuldebattieren 2006 und des Vizemeisters 2007 sind darunter nur die prominentesten. Zuletzt gewann der Verein im vergangenen Dezember eine ZEIT-Debatte, die in Potsdam stattfand. Schirmherr der Debattiergesellschaft ist Prof. Dr. Klaus Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
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