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"Der Verlierer war das Publikum" - VDCH-Präsident Nufer analysiert TV-Duell der Berliner Spitzenkandidaten |
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Donnerstag, 15. September 2011 um 09:55 |
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Benedikt Nufer, seit August 2011 Präsident des VDCH, analysierte für den Tagesspiegel das TV-Duell der beiden Spitzenkandidaten von SPD und CDU zur Berliner Abgeordnetenhauswahl Ende September. Als Debattierexperte bewertete er gemeinsam mit Sarah Kempf, Journalistin und Debattiererin aus Mainz. Rednerleistung, Auftritt und Schlagfertigkeit von Klaus Wowereit und Frank Henkel wurden geprüft, wie auch Leistung der Moderatoren - an denen nach einem wenig glanzvollen Duell kein gutes Haar blieb: "Der Verlierer in diesem TV-Duell war klar der Zuschauer, von einer schönen Debattenkultur konnte nicht die Rede sein."
Die Analyse in einer großen Regionalzeitung zeigt erneut, dass Debattierer gerne als Expertern für die öffentliche Rede zu Rate gezogen werden. Hier kann man den Beitrag online lesen! Und hier in der Printausgabe. |
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VDCH auf dem Kongress der Redenschreiber deutscher Sprache |
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Samstag, 10. September 2011 um 09:49 |
Seit 1998 sind die Redenschreiber in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache organisiert - und trafen sich im September 2011 zum fünften Mal zu einem Kongress. Dabei waren für den VDCH auch Präsident Benedikt Nufer und Vizepräsident Philipp Stiel der offenen Einladung gefolgt, die so einen Blick hinter die Kulissen einer sonst so verschlossenen Zunft werfen konnte: in die Feder der Schreiberinnen und Schreiber, die die Reden der großen und kleineren Redner dieser Nation entwerfen.
Oft im stillen Kämmerlein, vielfach aber auch direkt in Pressestellen und Öffentlichkeitsarbeit formen die Redenschreiber das Außenbild von Ministerien, Regierungen, Konzernen und Organisationen. Sie selbst verstehen sich dabei als Vordenker und Wegbereiter für das zunächst geschriebene, am Ende aber gesprochene Wort. Das sie dabei auch eine enorme Verantwortung tragen, wurde klar, wenn die Referenten, allen voran Ehrengast Franz Müntefering, über das Kongressthema sprachen: "Klartext - Wie viel Wahrheit vertragen wir?"
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Neuer Vorstand für die Saison 2011/12 gewählt |
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Montag, 22. August 2011 um 22:12 |
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Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) hat am 20. August 2011 einen neuen Vorstand gewählt. Der Nachfolger von scheidenden Präsidenten Jan Lüken ist Benedikt Nufer. Er wird untersützt von den Vizepräsidenten Tom-Michael Hesse, Simeon Reusch und Philipp Stiel.
Der neue Präsident Benedikt Nufer promoviert an der Universität Hamburg in Geschichte und ist für den Debattierclub Hamburg aktiv. Er war bereits im letzten Jahr Mitglied des Vorstands des VDCH und verantwortlich für den Bereich der Turnierbetreuung.
Der neue Vizepräsident Simeon Reusch übernimmt die Verantwortung für die Turnierbetreuung. Er ist Mitglied im Debattierclub Halle und studiert dort Politik und Philosophie auf Bachelor.
Der neue Vizepräsident Philipp Stiel ist zuständig für die Pressearbeit und studiert den Master International Economics and Finance an der Universität Tübingen. Er ist Mitglied im Debattierclub Streitkultur.
Der neue Vizepräsident Tom-Michael Hesse ist verantwortlich für Finanzen und Kassenwart. Er studiert an der Universität Leipzig Informatik und gehört zum Debattierclub Streitpunkt Leipzig. |
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Mit Katzen reden oder in den Debattierclub |
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Dienstag, 16. August 2011 um 13:18 |
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Am 09.08. erschien im Deutschlandradio ein Beitrag in der Serie "Weiterbildung im Alltag" für "Campus & Karriere". Darin geht es um die Vorteile, die man erlernt, wenn man regelmäßig in einen der zahlreichen VDCH-Debattierclubs geht. Das originale Interview gibt es auf der Homepage des Deutschlandradios, die Transkription finden Sie hier.
Vor Publikum reden - egal ob im Job, in der Uni oder privat - fällt vielen Menschen nicht gerade leicht. Man wird nervös, errötet im Gesicht, die Konzentration ist dahin. Auf den großen Auftritt vorbereiten kann die Teilnahme in einem Debattierklub.
Reden und Präsentieren gehört zu den Softskills, die man im Job drauf haben muss. Wenn's nur um den Inhalt ginge, wäre das keine große Herausforderung. Doch die Aufregung, das Rotwerden und die leicht schwitzenden Hände in den Griff zu bekommen - wenn man im Job vor den Kollegen präsentieren, ein Referat halten, die Ergebnisse des Workshops zusammenfassen soll. Nur normal, dass uns das schwer fällt, sagt Marcus Ewald, Vizepräsident des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen.
"Eine Situation, wo jemand vor anderen steht und etwas sagen muss, ist ungewohnt, der Adrenalinspiegel geht hoch, wir sind aufgeregt. Und das führt dazu, dass wir Dinge, die wir sonst automatisch tun, anfangen zu überdenken. Und hier setzt der Stress ein. Dafür braucht man Erfahrung und deshalb sollte man üben, weil: Reden lernt man durch Reden."
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