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Neuigkeiten
- Debatten im Netz - Neue Ausgabe des Newsletters des VDCH
- "Der Verlierer war das Publikum" - VDCH-Präsident Nufer analysiert TV-Duell der Berliner Spitzenkandidaten
- VDCH auf dem Kongress der Redenschreiber deutscher Sprache
- Neuer Vorstand für die Saison 2011/12 gewählt
- VDCH in der Presse - Braucht die Gesellschaft mehr Streit?
Achte Minute
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| VDCH auf dem Kongress der Redenschreiber deutscher Sprache |
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| Samstag, 10. September 2011 um 09:49 | ||||
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Oft im stillen Kämmerlein, vielfach aber auch direkt in Pressestellen und Öffentlichkeitsarbeit formen die Redenschreiber das Außenbild von Ministerien, Regierungen, Konzernen und Organisationen. Sie selbst verstehen sich dabei als Vordenker und Wegbereiter für das zunächst geschriebene, am Ende aber gesprochene Wort. Das sie dabei auch eine enorme Verantwortung tragen, wurde klar, wenn die Referenten, allen voran Ehrengast Franz Müntefering, über das Kongressthema sprachen: "Klartext - Wie viel Wahrheit vertragen wir?"
Müntefering sprach sich klar für den Wahrheitsgehalt der Rede aus - allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Wahrheiten, die ausgesprochen werden, auch in Zukunft noch Wahrheiten bleiben sollten. Dass man unter diesem Licht neu über manche Dinge nachdenken müsse, die man heute vorschnell als Wahrheit deklariere, war ein Grundtenor seiner Rede. Wahrheit sei am Ende häufig auch etwas subjektives, so der Bundesarbeitsminister a.D. - und über die lohne es sich zu Streiten: "Demokratie ist kein Schaukelstuhl".
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