2001 wurde zum Geburtsjahr des deutschlandweiten Debattierens. Das erfolgreiche deutsche Abschneiden durch die Münsteraner Jan Heßbrügge und Christoph Busch bei der Europameisterschaft im Frühjahr brachte den Schwung, sich über die Clubgrenzen hinaus zu vernetzen. Die Idee einer Deutschen Meisterschaft war geboren, die vom jungen Berliner Debattierclub mit Jens Fischer und Kai Monheim an der Spitze organisiert wurde. Diese holten für die Meisterschaft auch die Wochenzeitung DIE ZEIT ins Boot: die Erfolgsgeschichte hatte begonnen.

Im Finale des Turniers, das im Format BPS ausgetragen wurde, standen neben dem Gastgeber Berlin (Frederik von Rumohr und Christian Blum), zwei Teams aus Münster (Asmerom Ogbamicael und Christoph Busch sowie Trinh Le und Kira Heyden) und ein Team aus Passau (Jascha Dopp und David Nossen). Die Siegerinnen kamen aus Münster: Trinh Le und Kira Heyden. Die noch junge deutsche und deutschsprachige Debattierszene war sich einig: Wir brauchen einen Dachverband. Am Tag nach der Meisterschaft lud die begeisterte ZEIT die Debattierclubs nach Hamburg ein, die noch im Sommer die künftige Zusammenarbeit der ZEIT DEBATTEN beschlossen. Vertreter von neun Debattierclubs gründeten den Verband der Debattierclubs an Hochschulen im Oktober 2001 in Münster.

Gründungsjahr

Der erste Vorstand wurde auf der Gründungsversammlung im Oktober 2001 in Münster gewählt. Präsident (3.v.l.): Christian Blum (Berlin), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Kai Kottenstede (Münster), Johanna Picker (Tübingen), Bernd Hoefer (Kiel)

Die Deutsche Meisterschaft 2002 fand erstmals unter dem Dach der ZEIT DEBATTEN in Dresden statt, die Finaldebatte wurde im Dresdner Landtag ausgetragen (der sechs Wochen später beim „Jahrhunderthochwasser“ zum Pool werden sollte – Solidaritätsadressen aus ganz Debattierdeutschland erreichten den Dresdner Club). Auch diese Meisterschaft wurde im Format BPS ausgetragen, im Finale standen in der Regierung Teams aus München (Rupprecht Podzun und Stefan Marx) und Berlin (Frederik von Rumohr und Christian Blum),  in der Opposition ein Team aus Kiel (Guido Seedler und Bernd Hoefer) sowie ein weiteres Berliner Team (Kai Monheim und Jens Fischer). Am Ende konnten sich Christian Blum und Frederik von Rumohr durchsetzen und den Titel mit nach Berlin nehmen.

Das zweite Jahr

Der zweite Vorstand amtierte von September 2002 bis August 2003. Präsident (l.): Christian Blum (Berlin), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Bernd Hoefer (Kiel), Michael Hoppmann (Tübingen), Trinh Le (Münster)

Die Deutsche Meisterschaft 2003 wurde erstmals im vom Debattierclub Streitkultur in Tübingen entwickelten Format OPD ausgetragen: Diesmal traten bei der Deutschen Meisterschaften nicht mehr vier Zweierteams in einer Debatte an, sondern zwei Dreierteams, wobei die Debatte durch drei fraktionsfreie Redner komplettiert wurde. Im Finale in Tübingen standen in der Regierung Mainz (Simon Herrmann, Christian Rauda und Hanna Kaspar) und in der Opposition Bonn (Alexander Morell, Nela Trillmich und Florian Huerkamp). Freie Redner waren Christian Blum und Frederik von Rumohr aus Berlin sowie Karsten Stölzgen aus Tübingen. Deutsche Meister 2003 wurden die Politikwissenschaftsstudentin Hanna Kaspar, der Jurastudent Christian Rauda und der Publizistikstudent Simon Herrmann für den Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz.

Das dritte Jahr

Der dritte Vorstand amtierte von September 2003 bis August 2004. Präsidentin (l.): Melanie Amann (Berlin/München), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Michael Hoppmann (Tübingen,vorzeitig ausgeschieden), Tobias Göbbel (Jena, durch Kooptation nachgefolgt), Hanna Kaspar (Mainz), Kai Kottenstede (Münster)

Die Deutsche Meisterschaft 2004 fand in Bonn statt, das Finale wurde an geschichtsträchtigem Ort ausgetragen: Im Wasserwerk, wo dereinst der Bundestag beheimatet war. Im Finale des wiederum im BPS ausgetragenen Turniers standen in der Regierung zwei Teams aus Tübingen (Bernd Rex und Markus Vergeest sowie Michael Hoppmann und Tim-Christian Bartsch), in der Opposition Heidelberg (Jan Lemnitzer und Christian Gollner) und Mainz (Simon Herrmann, Christian Rauda). Jan Lemnitzer und Christian Gollner wurden Deutscher Meister für den Debating Club Heidelberg.

Das vierte Jahr

Der vierte Vorstand amtierte von September 2004 bis Juli 2005. Präsident (l.): Florian Wichelmann (Berlin), Vizepräsidentinnen (v.l.n.r.): Anne Storm (Tübingen), Isabelle Loewe (Bonn), Anna Busche (München)

In der Saison 2004/2005 standen das studentische Debattieren und der VDCH unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse.

2005 wurden erstmals Regionalmeisterschaften ausgetragen. Greifswald (Sven Fischerauer, Andreas Kirberger, Erik Walther)  wurde Nordostdeutscher Meister, Tübingen (Tim-C. Bartsch, Michael Hoppmann, Marcus Vergeest) Süddeutscher Meister und Münster (Kai Kottenstede, Timm Reinisch, Sebastian Berg) Westdeutscher Meister im Hochschuldebattieren.

Die Deutsche Meisterschaft 2005 in München wurde wieder im Format OPD ausgetragen – seither hat sich der faktische turnusmäßige Wechsel zwischen den beiden bedeutendesten Debattierformaten im deutschsprachigen Raum etabliert. Im Finale der Deutschen Meisterschaft standen für die Regierung Freiburg (Eike Hosemann, Manfred Kröber und Marco Ragni) und für die Opposition Mainz (Simon Herrmann, Christian Rauda und Gudrun Lux) einander gegenüber. Freie Redner waren Daniel Sommer (Heidelberg) und die Münsteraner Sebastian Berg und Timm Reinisch. Eike Hosemann, Marco Ragni und Manfred Kröber nahmen den Titel des Deutschen Meisters 2005 mit nach Freiburg. Mit Eike Hosemann gewann ein Redner den Titel, der nur ein Jahr zuvor vom Alumniverein des deutschen Debattierens, der Deutschen Debattiergesellschaft (DDG), zum besten Nachwuchsredner gekürt worden war.

Das fünfte Jahr

Der fünfte Vorstand amtierte von Juli 2005 bis August 2006. Präsidentin (l.): Isabelle Loewe (Bonn), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Karen Rehberger (Tübingen), Stefan Altmann (Dresden), Christian Wolf (Dortmund)

Bei den Regionalmeisterschaften 2006 konnten sich Jena (Maika Spilke und Marc Hauptmann) im Nordosten, München (Daniel Grotzky und Marcel Venhofen) im Süden und Mainz (Patrick Proner und Simon Herrmann) im Westen durchsetzen.

Die Deutsche Meisterschaft 2006 wurde in Münster ausgetragen, im Format BPS. Im Finale standen in der Regierung Teams aus Berlin (Farid Schwuchow und Adam Hildebrandt) und Freiburg (Eike Hosemann und Arend von Reinersdorff), die Opposition bildeten Teams aus Jena (Maika Spilke und Marc Hauptmann) und Mainz (Simon Herrmann und Gudrun Lux) Das Team aus Jena konnte sich durchsetzen und so wurden Maika Spilke und Mark Hauptmann Deutsche Meister 2006. Simon Herrmann aus Mainz, Deutscher Meister 2003 und dreimaliger Deutscher Vizemeister, trat zum letzten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft an und ist Rekordhalter bezüglich der DDM-Finalteilnahmen, dicht gefolgt von seinen beiden Clubkollegen Christian Rauda und – ab 2007 – Gudrun Lux). Maika Spilke folgte den Spuren Eike Hosemanns: Auch sie hatte im Jahr vor dem Erringen des Meistertitels den Nachwuchspreis der DDG verliehen bekommen.

Das sechste Jahr

Der sechste Vorstand amtierte von August 2006 bis August 2007. Präsident (l.): Simon Herrmann (Mainz), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Maika Spilke (Jena), Christin Hartmann (Halle), Sebastian Hirsch (Bremen,vorzeitig ausgeschieden), Arne Nordmeyer (Göttingen, durch Kooptation nachgefolgt)

2007 wurde Berlin Nordostdeutscher Meister (Andrea Gau, Patrick Ehmann, Matthias Winkelmann), Heidelberg Debating (Luisa Meisel, Florian Köberle und Max Philipp) wurde  Süddeutscher Meister und den Titel des Westdeutschen Meisters im Hochschuldebattieren konnte Göttingen (Nicolas Friebe, Magnus Schmagold, Arne Nordmeyer) erringen.

Die Deutsche Meisterschaft 2007 fand in Bayreuth statt. Im Finale standen Jena (Mark Hauptmann, Moritz Niehaus und Clemens Lechner) und Mainz (Marietta Gädeke,Gudrun Lux und Marcel Giersdorf), als Freie Redner Volker Tjaden und Henrik Volpert aus Tübingen sowie Patrick Ehmann aus Berlin. Im Markgräflichen Opernhaus wurden Gudrun Lux, Marietta Gädeke und Marcel Giersdorf für den DCJG Mainz Deutscher Meister 2007. Damit ist Mainz der erste Debattierclub, der bereits zweimal den Titel gewinnen konnte.

Das siebte Jahr

Der siebte Vorstand amtierte von August 2007 bis August 2008. Präsident (l.): Daniel Grotzky (München), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Christina Lein (Mannheim), Tim Richter (Bonn), Gudrun Lux (Mainz)

Seit dem Jahr 2007 steht die ZEIT-DEBATTEN-Serie unter der Schirmherrschaft des ZEIT-Herausgebers und Bundeskanzlers a.D. Helmut Schmidt. 2008 wurden die Regionalmeisterschaften wie die DDM wieder im Format BPS ausgerichtet. Nordostdeutscher Meister wurde Göttingen (Nicolas Friebe und Magnus Schmagold) – ein Kuriosum, dass der gleiche Club ein Jahr zuvor Westdeutscher Meister geworden war. Dies beruht darauf, dass der VDCH beständig wächst und so die Regionen neu eingeteilt werden mussten, um in jeder Region etwa gleichviele Clubs starten zu lassen. Süddeutsche Meister wurden Volker Tjaden und Henrik Volpert für die Streitkultur Tübingen, Westdeutsche Meister wurden Lea Weitekamp und Tim Richter für den Debattierclub Bonn.

Die Deutsche Meisterschaft 2008 fand – wie die erste DDM sieben Jahre zuvor – in Berlin statt. Im Finale, das im Roten Rathaus augetragen wurde, standen in der Regierung Teams aus Halle (Torsten Rössing und Marcus Ewald) und Mainz (Jan Papsch und Marcel Giersdorf), in der Opposition Teams aus Heidelberg (Daniel Sommer und Frederic Ganner) und Münster (Julian Schneider und Lukas Haffert). Torsten Rössing und Marcus Ewald aus Halle konnten am Ende den Titel mit nach Hause nehmen.

Das achte Jahr

Der achte Vorstand amtiere von August 2008 bis August 2009. Präsident (l.): Tim Richter (Bonn), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Gudrun Lux (Mainz/Bonn), Volker Tjaden (Tübingen/Bonn), Teresa Peters (Leipzig)

Die Regionalmeisterschaften 2009 wurden im Format OPD ausgetragen, in Magdeburg, konnte sich ein Team aus Berlin durchsetzen: Bastian Laubner, Filip Bubenheimer und Patrick Ehmann sind Nordostdeutscher Meister 2009. In Würzburg  siegten Lukas Haffert, Viola Lutz und Christian Funk für den DebatingClub St. Gallen. Damit erringt erstmals ein nicht in Deutschland ansässiger Club einen Meistertitel: St. Gallen ist Süddeutscher Meister. In Bonn am Rhein schließlich wurde um den Titel des Westdeutschen Meisters gestritten. Hier konnte sich der Debattierclub Johannes Gutenberg aus Mainz durchsetzen: Konrad Grießinger, Robert Lehmann und Nicolas Eberle sind Westdeutscher Meister 2009.

Die Deutsche Meisterschaft 2009 wurde in Mainz ausgetragen. Mainz durfte als Ausrichter nicht selbst antreten – sechs Jahre lin Folge hatte der DCJG im Finale der DDM gestanden. 2009 konnte sich ein Club durchsetzen, der, wie Mainz 2003 bei seiner ersten Meisterschaft, als „Underdog“ gelten darf. Der Debattierclub Magdeburg avancierte im Laufe des Turniers zum „Favoritenschreck“ und besiegte nacheinander alle als Favoriten gehandelten Teams. Im Finale setzten sich Miriam Hauft, Hauke Blume und Jonas Werner gegen Moritz Niehaus, Severin Weingarten und Clemens Lechner von der Debattiergesellschaft Jena durch. Als Freie Redner sprachen der DDG-Nachwuchspreisträger des Vorjahres Philipp Stiel aus Tübingen sowie Patrick Ehmann aus Berlin und Lukas Haffert aus St. Gallen.

Der VDCH, mit 9 Clubs im Jahr 2001 gestartet, hat inzwischen 65 Mitglieder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. In fast allen bedeutenden Universitätsstädten gibt es mittlerweile Debattierclubs, die sich über den VDCH vernetzen und miteinander messen.

Das neunte Jahr

Der neunte Vorstand amtierte von August 2009 bis August 2010. Präsident (l.): Tim Richter (Bonn), VizepräsidentInnen (v.l.n.r.): Teresa Peters (Leipzig), Lukas Haffert (St. Gallen), Stefan Hübner (Jena)

Die zehnte Deutsche Debattiermeisterschaft war auch gleichzeitig die bisher größte und der Schlusspunkt einer positiv verlaufenen ZEIT-DEBATTEN-Serie. Mit inzwischen 66 Mitgliedsclubs ist der VDCH so groß wie nie zuvor; dabei vorsichtig und nachhaltig gewachsen. Die Qualifikationsangebote wurden aufrecht erhalten, die Kommunikation und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes konnte auf dem in der Vergangenheit erreichten hohen Niveau gehalten werden, mehr und mehr Freundschafts- und Regionalturniere haben stattgefunden, unzählige Show- und öffentliche Debatten haben das Debattieren in die Öffentlichkeit getragen, die Achte Minute hat einen Relaunch erfahren und ist in die gemeinsame „Obhut“ ihrer ersten Herausgeber, dem VDCH und der Deutschen Debattiergesellschaft (DDG), zurückgekehrt und auch das DebattierWIKI hat sich weiter als ein wichtiges Instrument zur Wissenserhaltung und Dokumentation der Geschichte des Debattierens im deutschsprachigen Raum etabliert.

Es wurde ein neuer Partnerschaftsvertrag der Wochenzeitung DIE ZEIT verhandelt sowie mit der Deutschen Telekom AG und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) weitere starke Partner gewonnen werden.

Zum ersten Mal fanden in der Saison 2009/2010 vier Regionalturniere statt. Das Finale der Westdeutschen Meisterschaft im Dortmunder Rathaus gewann Köln mit Assen Kochev und Tillman Schrammel. Bei den Norddeutschen Meisterschaften siegte Berlin mit Filip Bubenheimer und Dessislava Kirova. Die Ost- und Mitteldeutschen Meisterschaften wurden von Halle mit Simeon Reusch von Thomas Wach gewonnen. Bei den Süddeutschen Meisterschaften konnte – wie im Jahr zuvor schon – das Team aus St. Gallen mit Viola Lutz und Christian Funk den Pokal mit nach Hause nehmen.

Die zehnte Deutsche Meisterschaft 2010 wurde wie schon im Jahr 2006 in Münster ausgetragen. Das Format war British Parliamentary. Im Finale standen sich sich vier Team gegenüber, zwei davon allein aus Berlin. In der Regierung redete eins davon mit Patrick Ehmann und Bastian Laubner vor dem Team aus Tübingen mit Philipp Stiel und Peter Croonenbroeck. In der Opposition komplettierten wieder Berlin mit Filip Bubenheimer und Dessislava Kirova und Jena mit Moritz Niehaus und Clemens Lechner das Finale. Am Ende überzeugte Tübingen Juroren und Publikum und konnten die Jubiläumsmeisterschaft gewinnen.

Das zehnte Jahr

Der zehnte Vorstand amtierte von August 2010 bis August 2011. Präsident (l.): Jan Lüken (Heidelberg), VizenpräsidentInnen (v.l.n.r.): Marcus Ewald (Mainz), Esther Reinhard (Köln), Benedikt Nufer (Hamburg).

Die elfte Deutsche Meisterschaft 2011 fand erstmals in Heidelberg statt. Im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte standen sich zum Thema „Sollen Gesetze grundsätzlich nur noch befristet gelten“ zwei Teams gegenüber: Jena (Clemens Lechner, Moritz Niehaus und Severin Weingarten) in der Regierung und Tübingen (Dominic Hildebrand, Steffen Jenner und Pauline Leopold) in der Opposition. Es gewann die Regierung aus Jena, bester Einzelredner wurde als Freier Redner Lukas Haffert.

Das elfte Jahr

Der elfte Vorstand amtierte von August 2011 bis August 2012. Präsident (2. v. l.): Benedikt Nufer (Hamburg), Vizenpräsidenten (v.l.n.r.): Philipp Stiel (Tübingen), Tom-Michael Hesse (Leipzig), Simeon Reusch (Halle).

Mit der Meisterschaft im DeutschsprachigenDebattieren, die 2012 in Wien stattfand, fand die großartige ZEIT-DEBATTEN-Saison ein würdiges Ende. Valerio Morelli und Marco Witzmann aus München konnten sich im Finale gegen zwei Teams der Berlin Debating Union und ein Team der Universität Hamburg durchsetzen.

Neben der Organisation der ZEIT-DEBATTEN-Serie, ergriff der VDCH-Vorstand eine Reihe von wichtigen Maßnahmen und brachte einige Kooperationen auf den Weg: Der Internetaufritt wurde vereinheitlicht und professionalisiert, der VDCH-Newsletter bekam ein neues Design und als besonders erwähnenswert soll hier die verstärkte Zusammenarbeit mit Jugend debattiert, dem deutschen Schülerdebattieren, genannt werden.

Das zwölfte Jahr

Der zwölfte Vorstand waltete der Amtsgeschäfte von August 2012 bis August 2013. Der Präsident war Philipp Stiel (li.), ihm standen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Anna Mattes, für Turnierbetreuung Nils Haneklaus und für Finanzen Leo Vogel zur Seite.

Vorstand 2012 2013

Auf der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft in München gewann der Debattierclub Heidelberg (Wiebke Nadler, Tom-Michael-Hesse und Sven Hirschfeld). Der VDCH-Vorstand sorgte für eine schöne und gut organisierte ZEIT-DEBATTEN-Serie und stieß viele Projekte für die kommenden Saison an. Darunter das Train-the-Trainer-Projekt und die Europa-Debatten. Darüber hinaus wurde die Chefredaktion der Achten Minute neu besetzt.

Das dreizehnte Jahr

Der dreizehnte Vorstand amtierte von August 2013 bis August 2014. Dem Verband stand in diesem Jahr Florian Umscheid (Bamberg, re.) als Präsident vor, ihn unterstützten als VizepräsidentInnen Tobias Kube (Marburg, 2. v. l.) im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jennifer Holm (Heidelberg, 2. v. r.) im Bereich Turnierbetreuung und Alexander Labinsky (Dresden, li.) als Schatzmeister.

2014 VDCH-Vorstand 13-14Das dreizehnte Jahr war neben einer hervorragenden ZEIT-DEBATTEN-Serie mit eindrucksvollen Finalkulissen und prominenten Ehrengästen gekennzeichnet von vielen neuen Projekten und Förderern. Zudem wurde der Social Media Auftritt des Verbandes erweitert und der Internetauftritt der Turnierserie bekam ein neues Gesicht. Erstmals in dieser Saison war die Freie Debattierliga in den Verband fest integriert.

Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft in Berlin gewann ein Team der Berlin Debating Union (Philip Schröder, Christina Dexel) vor heimischer Kulisse gegen Teams aus Mainz, Münster und Lund. Bester Finalredner wurde Peer Klüßendorf aus Lund.

Das vierzehnte Jahr

Nikos Bosse, Alexander Hiller, Tobias Kube, Sarah Kempf (vlnr)

Nikos Bosse, Alexander Hiller, Tobias Kube, Sarah Kempf (vlnr)

Der vierzehnte Vorstand amtierte von August 2014 bis August 2015. Präsident war in diesem Geschäftsjahr Tobias Kube (Marburg), als Vizepräsidenten wurden Nikos Bosse (Tübingen/Göttingen) für die Turnierbetreuung und Alexander Hiller (Heidelberg) als Schatzmeister gewählt. Als Vizepräsidentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wählte die Mitgliederversammlung Sarah Kempf (Mainz), die im Februar 2015 aus beruflichen Gründen von ihrem Amt zurücktrat. Die verbliebenen Vorstandsmitglieder wählten Elisa Schwarz (Konstanz) als ihre Nachfolgerin.

Der Vorstand unterstützte die Debattierclubs bei der Ausrichtung einer sehr gelungenen ZEIT-DEBATTEN-Serie und betreute viele weitere Projekte, wobei alle in diesem Jahr auslaufenden Kooperationsverträge erfolgreich verlängert werden konnten. Das Netzwerk an Förderern des VDCH wurde erheblich erweitert, indem der Vorstand viele prominente und interessante Ehrengäste zu den Finalveranstaltungen der ZEIT DEBATTEN einlud. Darüber hinaus intensivierte der Vorstand die Unterstützung der Clubs bei ihrer Arbeit und sorgte für einen regen Wissensaustausch der Clubs untereinander. Um der zunehmenden Diversifizierung der Verbandsaktivitäten gerecht zu werden, wurde der Vorstand in seiner Arbeit von zahlreichen Beiräten unterstützt.

Nikos Bosse, Tobias Kube, Elisa Schwarz, Alexander Hiller (vlnr)

Nikos Bosse, Tobias Kube, Elisa Schwarz, Alexander Hiller (vlnr)

Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft fand nach 2006 und 2010 bereits zum dritten Mal in Münster statt. Im Finale konnte sich ein Team aus Mainz (Christian Strunck, Sina Strupp, Nicolas Eberle) gegen ein Team aus Potsdam (Moritz Kirchner, Robert Pietsch, Mathias Hamann) durchsetzen. Als bester Finalredner wurde Lennart Lokstein ausgezeichnet, der wie seine Tübinger Vereinskameraden Jan Ehlert und Konrad Gütschow als fraktionsfreier Redner im Finale sprach.