Deutsche Meisterschaften

OFT Kultur heute: Die Meisterschaft im Debattieren in Wien im Bericht

Von den Meisterschaften im Deutschsprachigen Debattieren in Wien berichtete das Österreichische Fernsehen gleich zwei Mal. Jeweils am Freitag, dem zweiten Vorrundentag der Meisterschaft, erschien ein Bericht in Wien heute, dem Regionalnachrichtenmagazin für Wien und ein Beitrag in „Kultur heute“, dem österreichweiten Kulturnachrichten des öffentlichen Rundfunks in österreich.

Die Berichte vermitteln einen guten Eindruck von den Ideen des Debattierens und zeigen die Redner der Meisterschaft in Aktion. Beide Berichte können über den Debattierclub AFA Wien eingesehen werden.

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Radio 106.4 TOP FM: Debattiermeister Marco Witzmann im Interview

Marco Witzmann im Finale der Meisterschaft in Wien
Marco Witzmann im Finale der Meisterschaft in Wien

Marco Witzmann aus München, zusammen mit seinem Teampartner Valerio Morelli frisch gebackener Meister im Deutschsprachigen Debattieren, hat dem Müncher Radiosender 106.4 TOP FM ein Interview gegeben. Der 24-jährige Maschinenbaustudent und Mitglied im Debattierclub München berichtet vom Gewinn der Meisterschaft im Debtieren in Wien und nimmt die Herausforderung an, mit der Moderatorin von Top FM zu debattieren.

Das gesamte Interview steht hier zum Anhören zur Verfügung:

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Marco Witzmann und Valerio Morelli aus München sind Meister im Deutschsprachigen Debattieren

Strahlende Sieger: Valerio Morelli und Marco Witzmann aus München (c) Foto: Debattierclub AFA Wien
Strahlende Sieger: Valerio Morelli und Marco Witzmann aus München (c) Foto: Debattierclub AFA Wien

Valerio Morelli und Marco Witzmann haben für den Debattierclub der Münchener Universitäten die Meisterschaft im Deutschsprachigen Debattieren in Wien 2012 gewonnen. Sie siegten im Finale der Hochschulmeisterschaft gegen zwei Teams der Berlin Debating Union und ein Team der Universität Hamburg.

Der 24-jährige Valerio Morelli, Mathematikstudent und gebürtiger Südtiroler aus Bozen und der 24-jährige Maschienenbaustudent Marco Witzmann sicherten sich mit ihrem Sieg den Titel des Meisters im Deutschsprachigen Debattierens. Beide waren in den vergangenen Jahren erfolgreiche Redner und konnten sich bereits Erfolge in der renommierten nationalen Turnierserie der ZEIT-DEBATTEN sichern. Marco Witzmann stand im August 2011 im Halbfinale der Europameisterschaft in Dublin.

Valerio Morelli im Finale der Meisterschaft
Valerio Morelli im Finale der Meisterschaft

Im Finale mussten die Münchner als Team in der Regierung dafür argumentieren, massive Migrationsbewegungen von arme in reiche Regionen innerhalb der EU zu fördern. Dabei setzten sie sich mit einer überzeugende Argumentation für die Chancen einer europäischen Migrationspolitik und passenden historischen Beispielen gelungener Migration durch, so die Finaljury, die aus erfahrenen Rednern und ehemaligen Deutschen Meistern bestand.

Eine Ehrenjury um den Minister und EU-Kommissar a.D. Dr. Franz Fischler kührte außerdem den besten Einzelredner des Finales. Ausgezeichnet wurde der Berliner Student Georg Sommerfeld, der bereits im April Norddeutscher Meister wurde.

Mit großer Gesete: Georg Sommerfeld, Preisträger der Ehrenjury
Mit großer Gesete: Georg Sommerfeld, Preisträger der Ehrenjury

Die vier Teams, die es ins Finale geschafft hatten, mussten sich zuvor auf der 12. Debattiermeisterschaft in sieben Vorrunden, Viertel- und Halbfinale gegen 64 Teams aus 30 Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchsetzen. Zum ersten Mal fand die Meisterschaft des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) in Österreich statt.

Schirmherr der Debattiermeisterschaft war der deutsche Bundeskanzler a.D Helmut Schmidt. Unterstützt wurde das Turnier auch von österreichischen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments. Vorjahresmeister im Debattieren war ein Team der Universität Jena.

 

Pressekontakt
Philipp Stiel, Verband der Debattierclubs an Hochschulen
0162-9127191, philipp.stiel@vdch.de

Mehr Informationen

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Prominente Unterstützung der Meisterschaft

Dr. Heinz Fischer (c) Bundespräsidentenamt AT

Die Meisterschaft im Deutschsprachigen Debattieren ist der Höhepunkt der Studentischen Debatten. Die zwölften Meisterschaften finden in diesem Jahr zum ersten Mal in Wien statt: über 200 Redner und Juroren aus Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich angemeldet und werden vom 7. bis 10. Juni in Wien debattieren. Dort geht es um den Meistertitel im Debattieren: Das beste Team und der beste Redner oder die beste Rednerin werden gesucht. Sieger der letzten Deutschen Meisterschaft in Heidelberg war die Debattiergesellschaft Jena.

Helmut Schmidt (c) Werner Bartsch
Helmut Schmidt (c) Werner Bartsch

Bei ihren Debatten erhalten die Teilnehmer prominente Unterstützung: Schirmherr der Meisterschaften, die im Rahmen der ZEIT-DEBATTEN-Serie stattfinden, ist der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt. Der amtierende österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat den Ehrenschutz der Veranstaltung übernommen (eine Funktion, die der Schirmherrschaft gleicht). Außerdem richtete der aktuelle deutsche Präsident des Parlaments der Europäischen Union, Martin Schulz, ein Grußwort an die Teilnehmer.

Zum großen Finale wird auch österreichische Prominenz erwartet: Als Ehrenjuror wird der österreichische Minister und EU-Kommissar a.D. Dr. Franz Fischler zusammen mit einer hochkarätig besetzten Ehrenjury den besten Redner küren. Das beste Team wird von einer studentischen Jury gewählt, zu denen ehemalige deutsche Meister und Europameister im Debattieren gehören.

Das öffentliche Finale wird am 10. Juni von 14:00-16:00 im Rosenkavaliersaal des Palais Auersperg ausgetragen. Das prachtvolle Barock-Palais Auersperg bietet eine einzigartige Kulisse für die Finaldebatte. Im Anschluss werden die Gäste zu einem Sektempfang in den Wintergarten des Palais geladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Mehr Informationen zur Meisterschaft finden Sie unter www.mdd-wien.eu.

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Jena ist Deutscher Meister im Hochschuldebattieren

Der dreimalige Vizemeister hat es endlich geschafft: Im vierten Anlauf ist das Team aus Jena Deutscher Meister im Hochschuldebattieren geworden. Am Pfingstsonntag setzten sich die „Debattiergesellschaft Jena“ gegen die amtierenden Meister von der „Streitkultur Tübingen“ durch. Bester Einzelredner wurde Lukas Haffert vom Debattierclub St. Gallen. Thema des ZEIT DEBATTEN Finales: Sollen Gesetze befristet sein?

Seit Donnerstag kämpften 135 Debattanten in 45 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um die wichtigste Auszeichnung der deutschen Debattierszene. Rund 400 Zuschauer verfolgten die Finaldebatte in der Alten Aula der Universität Heidelberg. Unter ihnen die Schirmherrin des Turniers, die Baden-Württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Die Grünen). „Das war eine tolle Veranstaltung“, so Bauer, „das Niveau der Debatten war wirklich beeindruckend.“

Severin Weingarten, Moritz Niehaus und Clemens Lechner waren die Redner der Debattiergesellschaft Jena. Am Pfingstsonntag setzten sie sich im Finale als Regierung zum Thema „Sollen Gesetze generell befristet sein?“ gegen Pauline Leopold, Steffen Jenner und Dominic Hildebrand vom Debattierclub Streitkultur Tübingen durch. Als Fraktionsfreie Redner standen im Finale: Tom-Michael Hesse (Leipzig), Nicolas Eberle (Mainz) und Lukas Haffert (St. Gallen). Lukas wurde von der Ehrenjury als bester Finalredner ausgezeichnet. Das Finale jurierten die Chefjuroren Tim Richter, Jan Lüken, Marcus Ewald und Gudrun Lux gemeinsam mit Nicolas Friebe, Willy Witthaut und Leo Vogel. Mario Dießner präsidierte die Debatte.

Severin, Moritz und Clemens wurden bereits 2009 in diesem Team gemeinsam Deutsche Vizemeister, Moritz und Clemens sind außerdem Deutsche Vizemeister 2010 sowie gemeinsam mit Marc Hauptmann Deutsche Vizemeister 2007. Die Debattiergesellschaft Jena errang zum zweiten Mal nach 2006 den Titel des Deutschen Debattiermeisters. Damals wurden Marc und Maika Spilke zum Siegern der Finaldebatte gekürt.

Diesen Text finden Sie auch auf der Achten Minute, dem Magazin des Verbands.

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Philipp Stiel und Peter Croonenbroeck werden für die Streitkultur Tübingen Deutscher Debattiermeister 2010

Die Sieger der Deutschen Debattiermeisterschaft 2010: Peter Croonenbroeck und Philipp Stiel
Die Sieger der Deutschen Debattiermeisterschaft 2010: Peter Croonenbroeck und Philipp Stiel (c) Rüdiger Goht www.gohr-fotos.de

Philipp Stiel und Peter Croonenbroeck vom Debattierclub Streitkultur in Tübingen siegten im Finale der 10. Deutschen Debattiermeisterschaft, die gemeinsam vom Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH), der Wochenzeitung DIE ZEIT und dem ZDF als Medienpartner veranstaltet wird. Zudem wurde Stiel von der Ehrenjury zum besten Redner des Finales gekürt.

Im Finale der 10. Deutschen Debattiermeisterschaft setzten sich die Studenten zum Thema „Dieses Haus glaubt, dass militärische Mittel zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen gerechtfertigt sind“ durch. Hunderte Zuschauer verfolgten Anfang Juni die Debatte zu dem durch den Rücktritt Horst Köhlers hochbrisanten Thema. Ist es unser gutes Recht, die Bundeswehr dort einzusetzen, wo Handelswege freigehalten oder offener Zugang zu Rohstoffen garantiert werden soll?

Wir sprachen mit den beiden Debattiermeistern über ihre Eindrücke und Argumente.

Herr Stiel, in Ihrer Rede haben Sie hervorgehoben, wir seien moralisch berechtigt, militärische Mittel einzusetzen, wenn die Versorgung unserer Bürger grundlegend bedroht sei, weil Piraten Handelswege blockieren. Glauben Sie, dass eine solche Lage überhaupt realistisch ist?
Philipp Stiel: Grundsätzlich werden auf der Debattiermeisterschaft die Positionen ja zugelost, ich hatte also in der Debatte die Aufgabe, die Argumente zu finden, die für den Einsatz militärischer Mittel sprechen. Auch wenn dieser auf den ersten Blick sehr unrealistisch und natürlich unpopulär erscheint, gibt es doch Einiges, was dafür spricht, dass sich die Politik einer solchen Möglichkeit nicht grundsätzlich verschließen sollte. Die Abhängigkeit vom Zugang zu Ressourcen und die Bedeutung des Welthandels für Deutschland machen im Prinzip recht deutlich, wie fragil unser Wirtschaftssystem ist und wie abhängig wir im Ernstfall von der Außenwelt sind. Natürlich wird es in Deutschland zu keiner Hungersnot kommen – aber wenn wir uns in Deutschland weiterhin nur mit Benzin fortbewegen und wichtige Grundnahrungsmittel nicht selbst produzieren oder produzieren können, dann wird sich diese starke Abhängigkeit nicht verringern.

Herr Croonenbroeck, Ihre Aufgabe war es, die Debatte zusammenzufassen. Fanden Sie es schwierig, für Bundeswehreinsätze gegen Piraten zu argumentieren?
Peter Croonenbroeck: Es ist natürlich immer angenehmer das zu sagen, was das Publikum hören will. Wir standen in der schwierigen Lage, gegen den allgemeinen Konsens anreden zu müssen. Zunächst wäre ich daher natürlich auch lieber auf der anderen Seite gewesen, aber nachdem wir in der Vorbereitungszeit sehr kritisch geprüft hatten, welche Argumente uns selbst überzeugen würden, solche Einsätze zu befürworten, haben wir uns eine Strategie zurecht gelegt, mit der wir am Ende doch große Teile des Publikums für uns gewinnen konnten.

Ist diese zugeloste Position eine besondere Herausforderung?
Peter Croonenbroeck: Als Debattant wird man oft gefragt, ob bei diesen zugelosten Positionen nicht die Gefahr besteht, gegen seine eigene Überzeugung reden zu müssen. Ich begreife dies eher als Gelegenheit meine eigene Position auf den Prüfstand zu stellen und mal die andere Seite zu betrachten. Dies kann bisweilen sehr schwierig sein, zeigt mir aber immer wieder, dass fast jede Streitfrage zwei Seiten hat, die beide vertretbar sind. Und auch wenn ich mich am Ende wieder auf eine Meinung festlege, so ist es doch gut, auch die andere Seite verstanden zu haben.

Glauben Sie, Herr Stiel, dass Debattieren Ihnen hilft, den politischen Diskurs in Deutschland nachzuvollziehen?
Philipp Stiel: Im Grundsatz schon – aber häufig findet dieser politische Diskurs leider nicht statt. Das Thema der Finaldebatte der Deutschen Debattiermeisterschaft zeigt das sehr plastisch, schließlich wurde die eigentliche Debatte zur Äußerung von Horst Köhler in der Politik gar nicht erst geführt. Im Gegenteil, häufig ist der politische Diskurs recht konsensorientiert, sodass die Grundpositionen, die für die verschiedenen Seiten sprechen, nicht herausgearbeitet werden. Genau das ist aber die Aufgabe der Debatte: Pro und Contra herausfiltern, sie dem Publikum erklären und es so in die Lage zu versetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Herr Croonenbroeck, debattieren Politiker zu wenig?
Peter Croonenbroeck: Leider ja. Oder um es genauer zu sagen: Die Debatten, die stattfinden, kommen bei uns oft nicht an. Die meisten Entscheidungen werden in den Gremien getroffen und wir bekommen nur noch das Ergebnis vorgesetzt. Hier wäre es wünschenswert, den politischen Diskurs wieder mehr in der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen und weniger hinter verschlossenen Türen zu reden. Hinzu kommt, dass seit einiger Zeit die Politiker im Bundestag ihre Reden einfach zu Protokoll geben können, ohne sie gehalten zu haben. So lassen sich Gesetzesvorhaben natürlich schnell durchwinken, doch eine öffentliche Debatte findet über viele Themen überhaupt nicht mehr statt.

Helfen die Fertigkeiten, die Sie beide beim Debattieren jede Woche aufs Neue schulen, auch persönlich weiter?
Philipp Stiel:
Oh, natürlich. Reden kann man schließlich nur durch reden lernen. Und nirgendwo sonst werden Argumente und das, was man sagt, so ernst genommen und von allen Seiten durchleuchtet. Da lernt man schnell, nichts vorschnell zu behaupten, sondern zu begründen und verständlich darzulegen. Das hilft mir natürlich auch in meinem Alltag!

Wenn Sie zehn Sekunden haben, unseren Lesern zusammen zu fassen, was Sie am Debattieren begeistert, wie antworten Sie?
Peter Croonenbroeck: Mich begeistert die Vielseitigkeit der Themen, die mir schon viel beim Verständnis der Tagespolitik geholfen hat. Und natürlich die Kunst, mit einfachen Worten und geschicktem Sprachwitz den Zuhörer überzeugen und mitreißen zu können!

Vielen Dank Ihnen beiden für das Gespräch und herzlichen Glückwunsch zum Titelgewinn!

Die Deut­sche Meis­ter­schaft ist Teil der ZEIT DE­BAT­TEN, einer Serie von De­bat­tier­tur­nie­ren, die der Ver­band der De­bat­tier­clubs an Hoch­schu­len (VDCH) ver­an­stal­tet. Haupt­un­ter­stüt­ze­rin der Serie ist die Wo­chen­zei­tung DIE ZEIT; Schirm­herr der ZEIT DE­BAT­TEN ist Bun­des­kanz­ler a.D. Hel­mut Schmidt. Lo­ka­ler Schirm­herr für die DDM  2010 ist Müns­ters Ober­bür­ger­meis­ter Mar­kus Lewe. Die DDM 2010 wird un­ter­stützt von der West­fä­li­schen Wil­helms-Uni­ver­si­tät, dem För­der­kreis der Uni­ver­si­tät, der Stadt Müns­ter und der “Re­de­aka­de­mie”. Die Or­ga­ni­sa­ti­on des Tur­niers hat der De­bat­tier­club Müns­ter über­nom­men.

Ehrengäste des Fi­na­les waren unter anderem der Vor­sit­zen­der des Aus­wär­ti­gen Aus­schus­ses im Deut­schen Bun­des­tag Ru­precht Po­lenz, die Rek­to­rin der West­fä­li­schen Wil­helms-Uni­ver­si­tät Müns­ter Ur­su­la Nel­les, der Lei­ter des Cen­trums für Rhe­to­rik an der Uni­ver­si­tät Müns­ter Ort­win Lämke und der Re­dak­ti­ons­lei­ter des ZEIT-Ma­ga­zins Chris­toph Amend.

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Der Debattierclub Magdeburg ist Deutscher Meister 2009!

Das Magdeburger Siegerteam: Hauke Blume, Miriam Hauft und Jonas Werner
Das Magdeburger Siegerteam: Hauke Blume, Miriam Hauft und Jonas Werner (c) Christian Reinsch

Die deutsche und deutschsprachige Debattierszene hat einen neuen Deutschen Meister: Den Debattierclub Magdeburg! Hauke Blume, Miriam Hauft und Jonas Werner konnten sich in der Finaldebatte am 14. Juni in der Mainzer Christuskirche gegen die Debattiergesellschaft Jena (Moritz  Niehaus, Severin Weingarten, Clemens Lechner) durchsetzen.

Die Magdeburger vertraten die Oppositionsseite zum Thema „20 Jahre deutsche Einheit – Soll der Solidaritätszuschlag abgeschafft werden?“. Dabei konnte die Argumentation für den „Soli“ die Jury am Ende überzeugen. Das Team aus Jena wird damit zum zweiten Mal nach 2007 deutscher Vizemeister, die deutsche Meisterschaft bleibt in Sachsen-Anhalt, nachdem 2008 der Debattierclub Halle den Titel geholt hatte.

Zum besten Redner des Finales wählte die Ehrenjury, bestehend u.a. aus Christoph Amend (DIE ZEIT) und Steffen Seibert (ZDF), Philipp Stiel von der Streitkultur Tübingen, der sich als freier Redner für die Position der Opposition entschieden hatte.

Das Team aus Magdeburg hat sich mit seinem Sieg gegen 44 Konkurrenzteams aus 33 Debattierclubs aus dem gesamten deutschsprachigen Raum durchgesetzt. Seit vergangenem Donnerstag hatten sich 200 Debattierer in sechs Vorrunden, Achtel-, Viertel- und Halbfinale gemessen, bis sich schließlich die Teams aus Jena und Magdeburg im Finale gegenüberstanden. Dabei wurden Themen wie „Soll es eine Männerquote für Kindergärtner und Grundschullehrer geben?“ ebenso debattiert wie „Soll es dem Staat untersagt sein, Schulden zu machen?“.

Aus der Vorrunde erreichte das spätere Siegerteam „Lucid Dreamers“ aus Magdeburg nur knapp auf Platz 15 das Achtelfinale – und avancierte dann zum „Favoritenschreck“ des Turniers. Im Achtelfinale schied das bis dahin zweitbeste Team des Turniers vom Debattierclub Bonn gegen Magdeburg aus, im Viertelfinale war auch für das bis dahin beste Team aus Sankt Gallen das Turnier zu Ende. Im Halbfinale wartete auf Magdeburg das Team „Berlin Neukölln“ der Berlin Debating Union – auch hier konnten die Sachsen-Anhalter zum Thema „Soll es eine Generalamnestie für Flüchtlinge in der Europäischen Union?“ die überzeugenderen Argumente vorbringen.

Das Finale schließlich in der Mainzer Christuskirche bildete nicht nur den Höhepunkt dieser Deutschen Debattiermeisterschaft, sondern auch den krönenden Abschluss der ZEIT DEBATTEN-Serie 2008/2009. Über 500 Zuschauer konnten sich selbst davon überzeugen, dass Debattieren immer mehr zum Breitensport an den Universitäten wird.

Presse-Artikel:

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Der Deutsche Meister 2008 kommt aus Halle

Marcus Ewald und Thorsten Rössing aus Halle (c) Hercher für die ZEIT
Marcus Ewald und Thorsten Rössing aus Halle (c) Hercher für die ZEIT

Teams aus Halle, Heidelberg, Mainz und Münster lieferten sich im Roten Rathaus in Berlin am 15. Juni eine spannende Finaldebatte der Deutschen Debattiermeisterschaften. Nach Ansicht der Juroren hatten die Hallenser am Ende die Nase knapp vorn: Torsten Rössing und Marcus Ewald vom Debattierclub Klartext e.V. aus Halle sind neuer deutscher Meister! Herzlichen Glückwunsch! Das Thema des Finales „Dieses Haus würde das Eiserne Kreuz als Orden in der Bundeswehr einführen“ ließ nicht auf eine langatmige Debatte schließen. Tatsächlich: Eine Redefeuerwerk über acht hervorragende Reden, die Ehrengast Gregor Gysi beeindruckten: „Wow – Da bekomme ich Angst!“, umschrieb er seinen Eindruck.

Die Ehrenjury der Deutschen Debattiermeisterschaft in Berlin, bestehend aus Gregor Gysi, dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion DIE LINKE, dem Schriftsteller Wladimir Kaminer, dem stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT Matthias Naß sowie Kai Kottenstede (Präsident der Deutschen Debattiergesellschaft, des Alumnivereins des Deutschen Debattierens) wählte Marcel Giersdorf aus Mainz zum besten Redner im Finale. Marcel eroberte auch die Gunst des Publikums und ist Publikumsliebling.
Das Showprogramm bestritt unter anderem der Entertainer Bernhard Hoëcker, Ehrenmitglied des Debattierclubs Johannes Gutenberg Mainz.

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