VDCH

Campus-Debatten

Münster/Oxford siegen bei der Campus-Debatte Hannover 2022

Im Finale der zweiten Campus-Debatte der Turniersaison 2021/22 am 27. März hat das Mixed-Team der Oxford Union und des Debattierclub Münster den Sieg errungen. Jonas Frey und Johannes Meiborg setzten sich aus der Position der Schließenden Opposition gegen die Regierungsteams aus Hamburg (Celine Harms, Christopher Gack) und Tübingen (Justus Raimann, Sven Jentzsch) sowie gegen das weitere Oppositionsteam aus Mainz und Wien (Peter Tekaat, Paula Breyer) durch. Debattiert wurde, ob man als USA weitreichende Cyberangriffe als Mittel der Außenpolitik einsetzen sollte. Ihre Argumentation, dass dies zu weitreichenden diplomatischen Verwerfungen und wirtschaftlichen Schäden für die USA führen würde, überzeugte die Fachjury in der Hannoveraner Dreifaltigkeitskirche.

Die beste Finalrede wurde von der dreiköpfigen Ehrenjury, bestehend aus Bürgermeister Thomas Hermann, Prof. Dr. Tabea Becker von der Leibniz-Universität Hannover und Manuel J. Adams (Deutsche Debattiergesellschaft) vergeben. NDR-Moderator Jan Starkebaum musste krankheitsbedingt seine Teilnahme kurzfristig absagen. Den Preis erhielt Sven Jentzsch für seine Schlussrede.

Durch die Finalveranstaltung des vom Debattierclub Hannover e.V. ausgerichteten und von Oberbürgermeister Belit Onay als Schirmherr unterstützten Turniers führte Konrad Gütschow.
 

Die Campus-Debatten
Die Campus-Debatten-Turnierserie wird vom Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) ausgerichtet. Partner der Serie sind die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius als Hauptförderer, die Karl Schlecht Stiftung als Bildungspartner sowie die
Deutsche Debattiergesellschaft e.V. (DDG). Schirmherrin der Turnierserie ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Lokale Förderer der Campus-Debatte Hannover 2022 waren die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und die Stiftung Niedersachsen.

Hamburg gewinnt Campus-Debatte Heidelberg 2022

Die erste Campus-Debatte der laufenden Saison hat ihren Sieger gefunden! In einem spannenden Finale setzte sich das Oppositionsteam des Debattierclubs Hamburg (Georg Maxton, Max Maass, Jannika Schoon) knapp gegen die Regierung, bestehend aus Debattierenden des Debating Clubs Heidelberg und des Debattierclubs Münster (Benedikt Rennekamp, Angélique Herrler, Johannes Meiborg) durch. Das hochaktuelle Thema: „Es ist der 27. Februar 2022. Sollen wir ein im Grundgesetz verankertes 100Mrd. € schweres Bundeswehr-Sondervermögen beschließen?“ Das Finale komplettierten die Fraktionsfreien Reden von Johanna Williams, Jan-Gunther Gosselke und Chris Gack.

Während die studentische Fachjury das Siegerteam kürte, wurde noch ein zweiter Preis vergeben: Die beste Finalrede kürte traditionell die Ehrenjury, die diesmal aus der Baden-Württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Moderatorin Larissa Rieß, Dr. Jonathan Keir (Karl-Schlecht-Stiftung) und Willy Carlos Witthaut (Deutsche Debattiergesellschaft) bestand. Auch diesen Preis erhielt mit dem Fraktionsfreien Redner Chris Gack ein Debattierer aus Hamburg.

Zum Abschluss der Veranstaltung richtete das Moderationsduo, bestehend aus den Deutschsprachigen Debattiermeistern von 2017, Sabrina Effenberger und Peter Giertzuch noch einen Appell an das Publikum. „Eine Meinung zu haben, bringt nichts, wenn es keine Zuhörer gibt. Also steht ein für euren Standpunkt – genau das brauchen wir aktuell
mehr denn je“, so Giertzuch. Ein guter Schlußpunkt für die – hervorragend vom Debattierclub Die Rederei e.V. organisierte – Veranstaltung!

Die Campus-Debatten
Die Campus-Debatten-Turnierserie wird vom Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) ausgerichtet. Partner der Serie sind die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius als Hauptförderer, die Karl Schlecht Stiftung als Bildungspartner sowie die
Deutsche Debattiergesellschaft e.V. (DDG). Schirmherrin der Turnierserie ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Lokale Förderer der Campus-Debatte Heidelberg 2022 waren die Stadt-Heidelberg-Stiftung, die Karl Manger Stiftung Heidelberg und der Studierendenrat der Universität Heidelberg.

Die Ehrenjury mit den Siegern: Dr. Jonathan Keir, Larissa Rieß, Max Maass, Georg Maxton, Jannika Schoon, Theresia Bauer, Willy Carlos Witthaut und Chris Gack (v.l.n.r.) - © Rederei e.V.
Logo der Campus Debatten

Letzte Campus-Debatte 2021/22 nach Nürnberg vergeben

Die finale Campus-Debatte der laufenden Saison ist vergeben: Zum ersten Mal in der Geschichte der Turnierserie geht es nach Nürnberg! Vom 1. bis 3. Juli 2022 lädt der Debattierclub FAU e.V. der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in die fränkische Metropole ein. Das Turnier wird im British Parliamentary Style (BPS) stattfinden, das Teamlimit ist auf 36 Teams festgelegt.

Cheforganisator Jan-Gunther Gosselke: „Wir freuen uns sehr, die Debattierszene in der Dürer-Stadt Nürnberg begrüßen zu dürfen, und arbeiten bereits voller Tatendrang daran, diesen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.“

Georg Maxton, VDCH Vizepräsident für Veranstaltungen, ist sich sicher: „Das wird ein fantastischer Schlusspunkt einer tollen Saison. Wir freuen uns sehr mit Nürnberg eine Stadt in unserem Turnierkalender zu haben, in der wir noch nie als Szene zu Gast waren. Ein großer Dank geht an den Club vor Ort für die Organisation des Turniers!“

Alle Campus-Debatten auf einen Blick:

04.-06.03.  Campus-Debatte Heidelberg (OPD)
25.-27.03.  Campus-Debatte Hannover (BPS)
23.-24.04.  Regionalmeisterschaften Heidelberg, Marburg & Potsdam (BPS)
13.-15.05.  Campus-Debatte Hamburg (OPD)
03.-06.06.  Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2022 in Wien (BPS)
01.-03.07.  Campus-Debatte Nürnberg (BPS)

Eine Übersicht über die Veranstaltungen des VDCH gibt es in der Rubrik Veranstaltungen.

Logo der Campus Debatten

Die Campus-Debatten im Jahr 2022

Nach langer Planung und vielen Gesprächen mit potentiellen Ausrichterclubs steht die Turniersaison für das Jahr 2022 fest!

Der März ist Austragungsmonat von gleich zwei Turnieren. Die erste Campus-Debatte wird vom 04. bis zum 06. März von der Rederei Heidelberg im OPD-Format (Offene Parlamentarische Debatte) ausgerichtet. Drei Wochen später folgt am 25.-27. März der Debattierclub Hannover mit dem ersten BPS-Turnier (British Parliamentary Style) der Turnierserie.

Im April folgen die Regionalmeisterschaften, die dieses Jahr am 23. und 24. April im BPS-Format ausgetragen werden. Organisatoren sind der Debating Club Heidelberg, Wortgefechte Potsdam und der Brüder Grimm Debattierclub Marburg.

Im Mai lädt der Debattierclub Hamburg vom 13.-15. Mai zur zweiten OPD-Campus-Debatte der Saison ein. 

Der Höhepunkt der Saison findet dieses Jahr in der österreichischen Hauptstadt statt, wenn der Debattierklub Wien die Debattierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2022 begrüßt. Austragungswochende ist wie gewohnt das Pfingstwochende, der 03. bis 06. Juni. Das Format ist British Parliamentary Style.

Ausklingen wird die Saison im Juli mit der zweiten Campus-Debatte im BPS-Format. Es gibt bereits einen Club, der Interesse hat dieses Turnier auszurichten, aber es wurde noch keine endgültige Vergabe des Turniers beschlossen. Entsprechend ist auch der Termin noch nicht beschlossen.

Turniere aktuell in Präsenz geplant

Der VDCH-Vorstand möchte ein ganz großes Dankeschön an alle Ausrichterclubs richten. „Die Ausrichtung dieser großen Turniere ist immer ein großes Projekt und verdient höchsten Respekt. Unser Dank sollte als Szene nur umso größer ausfallen, wenn man bedenkt, in was für unsicheren und planungstechnisch schwierigen Zeiten sich die Clubs zu dieser Aufgabe bereit erklärt haben“, so Georg Maxton, VDCH-Vizepräsident für Turnierbetreuung. 

Derzeit sind alle Turniere  in Präsenz geplant. Um die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmenden zu gewährleisten, behalten die Ausrichterclubs und der VDCH die jeweilige Situation vor Ort und in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz genauestens im Auge, um gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Alle Termine auf einen Blick:

04.-06.03.  Campus-Debatte Heidelberg (OPD)

25.-27.03.  Campus-Debatte Hannover (BPS)

23.-24.04.  Regionalmeisterschaften Heidelberg, Marburg & Potsdam (BPS)

13.-15.05.  Campus-Debatte Hamburg (OPD)

03.-06.06.  Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2022 in Wien (BPS)

Juli             Campus-Debatte (BPS)

Eine Übersicht über die Veranstaltungen des VDCH gibt es in der Rubrik Veranstaltungen.

Debattierklub Wien richtet Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2022 aus

Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft im Jahr 2022 wird in Wien stattfinden! Die Bewerbung des Debattierklubs Wien für die Ausrichtung des Turniers wurde vom VDCH-Vorstand angenommen. Stattfinden wird die Meisterschaft am Pfingstwochenende des kommenden Jahres (03.-06. Juni 2022). Das Format ist British Parliamentary Style (BPS).

"Wir sind sehr glücklich, dass mit dem Debattierklub Wien einer der erfahrensten Turnierausrichterclubs des VDCH die DDM 2022 ausrichten wird", sagte VDCH-Präsident Sven Jentzsch. Neben dem alljährlichen internationalen Vienna IV hat der Debattierklub Wien in der Vergangenheit bereits mehrere ZEIT Debatten, Campus-Debatten sowie die European University Debating Championship 2015 ausgerichtet.

"Wir freuen uns schon wahnsinnig darauf, euch über das Pfingstwochenende in Wien empfangen zu dürfen - und wir werden unser Bestes tun, eine sichere DDM endlich wieder voll und ganz Präsenz abhalten zu können", so Liam Urban und Miri Muntean, die gemeinsam die Cheforganisation des Turniers übernehmen werden. Die beiden sind für Fragen unter liam[dot]urban[at]dkwien[dot]at und miriana[dot]muntean[at]dkwien[dot]at erreichbar.

Bereits berufen wurde die Auswahlkommission für die Chefjury: Sie wird aus Jakobus Jaspersen, Jannis Limperg, Marion Seiche und Miri Muntean bestehen.

Debattierturnier Debattierer hält eine Rede

Tübingen gewinnt Campus-Debatte Münster

Tübingen gewinnt Campus-Debatte Münster

Im Finale Campus-Debatte Münster standen sich zwei Teams der Streitkultur gegenüber. Nach einer knappen Jurierung sichern sich schließlich Emanuel ten Brink, Konrad Gütschow und Chiara Throner den Sieg. Der Preis für die beste Rede geht an Felicitas Strauch aus Münster.

BDU gewinnt DDM21

Berlin ist Deutschsprachiger Meister 2021

Berlin ist Deutschsprachiger Meister 2021

Die DDM 2021 wurde online von Tübingen ausgerichtet. Braedon Lehmann, Lara Tarbuk und Christof Kebschull gewinnen das Turnier für sich. Konstantin Krüger und Lara Tarbuk erhalten den Preis für die Beste Rede. In der Kategorie Deutsch als Fremdsprache gewinnt ein Team aus Jena mit Roman Warnusch, Jun Wang und Yang Zhu

Debattierturnier Gewinnerteam auf Zoom

Münster/ Hamburg gewinnt Campus-Debatte Hamburg

Münster/ Hamburg gewinnt Campus-Debatte Hamburg

Das Mixed-Team aus Christoph Tovar, Christopher Gack und Matthias Gansen gewinnt in Hamburg das Finale gegen ein Team aus Heidelberg. Christopher Gack erhält außerdem den Preis für die beste Finalrede

Campus-Debatte Münster wegen Corona-Virus abgesagt

Die aktuelle Pandemie zwingt uns alle, unseren Alltag anzupassen. Dazu gehört auch, aktuelle Risikobewertungen von verschiedenen Gesundheitsinstitutionen miteinzubeziehen. Aus diesem Grund wird die Campus-Debatte Münster an diesem Wochenende abgesagt.
Das war keine leichtfertige Entscheidung und sie hat weitreichende Konsequenzen. Deshalb möchten wir die Gründe unserer Entscheidung darlegen:

1.      Wie wird das Risiko der Campus-Debatte eingeschätzt?

Die Stadt Münster hat diese Tabelle mit Faktoren veröffentlicht, anhand derer man das Risiko einer Veranstaltung einschätzen kann. Die Einschätzung des VDCH-Vorstandes liegt anhand der Tabelle bei einem Risiko im mittleren Bereich, bei dem empfohlen wird, Veranstaltungen auf ihre gesellschaftliche Notwendigkeit zu prüfen und gegebenenfalls abzusagen. Weiterhin liegt Münster im bislang am stärksten betroffenen Bundesland Nordrhein-Westfalen.

2.      Was hat sich in den letzten Tagen verändert?

Das Virus ist schon länger in Deutschland, dennoch haben wir uns erst jetzt zu einer Absage entschieden. Das liegt daran, dass wir täglich die Empfehlungen von diversen Gesundheitsinstitutionen in unsere Bewertung haben einfließen lassen und auch mit dem örtlichen Gesundheitsamt in Kontakt stehen. Die Einschätzung der Stadt Münster wurde am 11.03.2020 veröffentlicht und führte deshalb zu diesem Zeitpunkt zu der Entscheidung.

3.      Warum wurde die Veranstaltung wegen des Corona-Virus abgesagt?

Wir denken, dass der Großteil der Teilnehmenden unserer Veranstaltungen nicht in die gefährdete Gruppe der COVID-19-Krankheit fällt. Die Strategie der WHO und vom Robert-Koch-Institut ist es allerdings, die Ansteckung aller Personen, ob gefährdet oder nicht, so weit wie möglich zu verlangsamen, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ein zentraler Schritt hierfür ist die soziale Distanzierung und somit auch die Absage der Campus-Debatte.

4.      Ist die Absage nicht übertrieben?

Auch wenn ein „mittleres Risiko“ weniger drastisch klingt, ist es nicht vernachlässigbar und die Absage solcher Veranstaltungen wird vonseiten der Stadt Münster empfohlen. Wir halten uns damit an die Strategie vom Robert-Koch-Institut und der WHO, dass jede Form des riskanten Kontakts zu vermeiden ist, um die Auswirkungen der Pandemie in einem behandelbaren Ausmaß zu halten.

5.      Hätte man die Veranstaltung nicht schon früher absagen können?

Wir beobachten seit einiger Zeit die Lage und haben die Situation regelmäßig anhand der Empfehlungen von Gesundheitsinstituten neu evaluiert. Solange die Campus-Debatte nach diesen Empfehlungen durchführbar schien, wollten wir sie auch ermöglichen. Das ist mit der genannten Tabelle vom 11.03.2020 aber nicht mehr der Fall, da bereits für Veranstaltungen im mittleren Risikobereich eine Absage empfohlen wird.

6.      Was passiert mit dem Teilnehmer-Beitrag und den Reisekosten?

Es gibt die Möglichkeit, sich bei der Deutschen Bahn die Tickets zurückerstatten lassen, auf der Seite der DB gibt es mehr Infos. Der Debattierclub Münster kümmert sich um die Erstattung der Teilnehmerbeiträge. Details findet ihr in der Mail, die der Debattierclub Münster an alle Teilnehmenden geschickt hat.

7.      Was passiert mit den anderen Debattierturnieren?

Wir werden uns in Kürze über die anderen Veranstaltungen beraten und euch dann bald informieren.

 

Aktuelle Informationen und Einschätzungen zum Corona-Virus gibt es auf der Seite des Robert-Koch-Institutes. 

Münster/Tübingen ist Sieger bei der Campus-Debatte Göttingen

Marius Hobbhahn aus Tübingen und Anton Leicht aus Münster gewinnen das Finale der Campus-Debatte Göttingen!

v.l.n.r. Konstantin Kuhle, Marius Hobbhahn, Anton Leicht, Jakobus Jaspersen, Saskia Esken, Jule Biefeld
v.l.n.r. Konstantin Kuhle, Marius Hobbhahn, Anton Leicht, Jakobus Jaspersen, Saskia Esken, Jule Biefeld

Finalthema: „Schaden Ressourcenvorkommen den Entwicklungsländern mehr als sie nutzen?“

Marius Hobbhahn und Anton Leicht setzten sich im Finale gegen Teams aus Hamburg, Heidelberg und Göttingen/Berlin durch. Dabei vertraten sie die zugeloste Position der eröffnenden Regierung und argumentierten unter Anderem, dass Ressourcen in Entwicklungsländern zu mehr Ungleichheit und Unterdrückung führen. Die beste Finalrede hielt Jakobus Jaspersen aus Heidelberg.

Gekürt wurde die beste Finalrede von der Ehrenjury, bestehend aus:

Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD
Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen
Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen
Konstantin Kuhle, Mitglied des Bundestags und ehemaliger Bundesvorsitzender der JuLis
Jule Biefeld, Vorstandsmitglied der DDG

Bei dem Debattierturnier argumentierten über 120 Studierende in fünf Vorrunden und den Halbfinals zu Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, darunter z. B. „Sollten Angestellte in Konzernen kollektiv über die ausgezahlten Löhne abstimmen?“ und „Sollten die USA ihre wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber Venezuela aufheben?“. Das Finale in der Alten Mensa verfolgten am Sonntagnachmittag 150 Zuschauer.

Jürgen Trittin und Saskia Esken gehörten zu den Zuschauern und vergaben am Ende den Preis für die beste Rede

Saskia Esken: „Wir müssen ein Stück weit wieder lernen, miteinander zu diskutieren.“

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken betonte in ihrem Grußwort, dass Argumentieren der Kernbestandteil unserer Demokratie sei: „Wir müssen ein Stück weit wieder lernen, miteinander zu diskutieren.“ Im gleichen Atemzug bedauerte sie, dass sich immer mehr Menschen mit ihrer Meinung zurückziehen.

Das Format der sportlichen Debatte unterliegt strengen Regeln: es gibt eine kontroverse Fragestellung, zugeloste Seiten für Pro und Contra, 15 Minuten Vorbereitungszeit und anschließend jeweils 7-minütige Reden. Eine erfahrene Jury bewertet die Reden hinsichtlich der argumentativen Leistung.
Die vom 17. bis 19. Januar 2020 ausgerichtete Campus-Debatte Göttingen war die zweite von vier Campus-Debatten dieser Saison. Gefördert wird die Campus-Debatten-Serie von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, der Karl Schlecht Stiftung, sowie der Deutschen Debattiergesellschaft. Den Saisonabschluss bildet die vom 29. Mai – 01. Juni 2020 stattfindende Deutschsprachige Debattiermeisterschaft in Hannover.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Debattierclub Göttingen für dieses großartige Turnier!

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