Jonas Reichert

Die Vizeweltmeister aus Freiburg in der Presse

Auch die Teilnahme am Finale und der Titel als Vizeweltmeister im Hochschuldebattieren von Johannes Samlenski und Jannis Benedikt Limperg vom Debattierclub Freiburg fand großen Wiederklang in der Presse.

Den richtigen Riecher bewies Uta Keseling, die die beiden Freiburger bereits vor ihrem Break ins Finale für Die Welt interviewte. Sie schreibt:

Das Vorurteil, debattieren sei etwas für „Nerds“, die Sonderlinge unter den Studenten, weisen die beiden entschieden von sich. Ebenso wie den Verdacht, in Debattierklubs wachse die nächste Generation nerviger Talkshow-Gäste heran. „Von Talkshows halten wir gar nichts“, sagt Kirste entschieden, „dort tragen alle ihre Argumente nur vor, es geht eher darum, wer am längsten spricht oder anderen das Wort abschneidet.“

Selbstkritisch beschreibt der erst 19-jährige Jannis  auf SPIEGEL ONLINE seine Eindrücke – und bezieht sich damit auch auf die Lieblingsfrage der Journalisten…

Nach dem Finale kamen sofort Journalisten auf uns zu: Radiosender, eine Nachrichtenagentur und Tageszeitungen. Zwei Zeitungen haben wir sogar parallel Interviews gegeben. Die Fragen waren allerdings manchmal nervig. Etwa: ‚Sind Debattierer Nerds?‘ Mich stört die implizite Annahme – wie kann etwas so Kommunikatives wie Debattieren nerdig sein? Wir reden mit anderen Leuten, ein Nerd sitzt einsam am Computer.

Die Badische Zeitung freut sich ebenfalls über den Titel und zeigt sich von der qualitativ hochwertigen Finaldebatte beeindruckt.

Samlenski und Limperg, Studenten der Volkswirtschaft und der Informatik, schlagen sich dagegen beeindruckend. Eloquent und in vorzüglichem Englisch legen die Mitglieder des Debattierclubs Freiburg ihre Argumentation dar: Washington mag zu Zeiten der Präsidentschaft von George W. Bush große Fehler gemacht haben (Irak-Krieg).

Auch die Märkische Oderzeitung ist voll des Lobes:

Für Samlenski, der Politik studiert und gerade seinen Master in Volkswirtschaftslehre macht, eine annehmbare Aufgabe. Seine siebenminütigen Reden, die zur WM zusätzlich auf eine große Leinwand im Ballsaal des Hotels übertragen wurden, zeichneten sich besonders durch präzise Argumente und Humor aus

 

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Heidelberg gewinnt ZEIT DEBATTE in Hamburg

Die strahlenden Sieger und der Bester Redner des Finales der ZEIT DEBATTE Hamburg (Foto: DC Hamburg).
Die strahlenden Sieger und der Bester Redner des Finales der ZEIT DEBATTE Hamburg (Foto: DC Hamburg).

Im großen Festsaal des Hamburger Rathausen fand am 13. Januar 2013 das Finale der 2. ZEIT DEBATTE der Saison 12/13 statt. Sven Hirschfeld, Tom-Michael Hesse und Wiebke Nadler aus Heidelberg konnten sich am Ende gegen Leo Vogel, Jan Kaufmann und Christian Zimpelmann vom Debattierclub Karlsruhe durchsetzen. Als Freie Redner ergänzten Gabor Stefan (Göttingen),

Georg Sommerfeld (Berlin) und Hauke Blume (Berlin) das Finale, welches neben den drei Chefjuroren, Teresa Widlok, Jan Lüken und Benedikt Nufer, von Philipp Stiel , Marion Seiche und Sarah Kempf juriert und von Mario Dießner präsidiert wurde. Die Ehrenjury kürte Georg Sommerfeld zum Besten Redner der Debatte.

Die Themen des Turniers waren:

1. Vorrunde: Brauchen wir die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?
2. Vorrunde: Soll Doping im Leistungssport erlaubt werden?
3. Vorrunde: Sollen wir unsere Prinzipien über Bord werfen?
4. Vorrunde: Brauchen wir Schockbilder von Schlachtung und Verarbeitung auf Fleisch – und Wurstwaren?
5. Vorrunde: Schluss mit dem Mietwucher: Brauchen wir den Wohnungssozialismus?
Halbfinale: Sollen wir den Klimaschutz aufgeben?
Finale: Sollen große Infrastrukturprojekte direkter demokratischer Kontrolle unterliegen?

Die ZEIT DEBATTE in Hamburg war das zweite Turnier der Saison 2012/2013 im Rahmen der ZEIT-DEBATTEN-Serie. Zur 3. ZEIT DEBATTE lädt der Brüder Grimm Debattierclub vom 22. bis zum 24. März nach Marburg ein. Die Anmeldung ist noch bis zum 5. Februar geöffnet.

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ZEIT ONLINE: Tipps vom Debattier-Weltmeister

(c) ZEIT ONLINE
Aaqib Farhan Hossain, WUDC ESL Champion (c) ZEIT ONLINE

Den studentischen Leser und Leserinnen von ZEIT ONLINE, gibt Aaqib Farhan Hossain, Sieger der World Universities Debating Championship in Berlin in der Kategorie „English as a second language“, Tipps und Tricks mit auf den Weg, ihren Alltag besser zu meistern.

Aaquib beschreibt die Vorteile, die das Debattieren für universitäre Belange und in der persönlichen Entwicklung haben kann. Das Video gibt es hier.

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dapd: „Uni-Trend Debattierclubs“

„Debating kommt aus England – hat dort eine lange Tradition. Seit den 90er Jahren wird es auch an deutschen Unis immer beliebter. Rund 80 Debattierclubs gibt es inzwischen bundesweit!“

Die dapd war während des Finales der Hamburger ZEIT DEBATTE vertreten und begleitete unter anderem die späteren Gewinner, das Team „Heidelberg Philosophenweg“, in ihrer Vorbereitungszeit.

Hier gibt es das Video in voller Länge (Quelle: Stern.de).

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WDR: „Chefjurorin Isabelle Fischer im Interview“

Isabelle Fischer auf den Weltmeisterschaften im Gespräch mit Niels Schröter (c) WUDC Berlin 2013
Isabelle Fischer auf den Weltmeisterschaften im Gespräch mit Niels Schröter (c) WUDC Berlin 2013

Dem WDR stand Isabelle Fischer, Deputy Chief Adjudicator auf der Weltmeisterschaft im Hoschuldebattieren, Rede und Antwort.

Im Interview redet sie über ihre lange Debattierkarriere und erzählt aus ihren Erfahrungen bei dem Weltmeisterschaften.

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Jüdische Allgemeine: „Ein Thema, sieben Minuten“

29 Debattierer und Debattiererinnen waren aus Israel für ihre Teilnahme an der World Universities Debating Championship angereist. Die Jüdische Allgemeine Zeitung sprach mit einigen Vertretern unter anderem über die Auswirkungen des Debattierens auf das Individuum und über die Weltmeisterschaften in Malaysia 2014.

»Eine gute Debatte ist nicht mit einem Streit zu vergleichen. Sie basiert nicht auf Emotionen oder auf persönlichen Angriffen, sondern auf Logik.« Ihm haben die Debatten vor allem bei Essays und öffentlichem Sprechen geholfen. Eine angestiegene Streitlust kann er nicht feststellen – »das passiert vor allem anderen«. Alon fügt hinzu: »Debatten sind leider kein großer Bestandteil des israelischen Alltags – Streitereien hingegen schon.«

Zum Nachlesen gibt es den Artikel auch online.

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Deutschlandradio: Patrick Ehmann im Interview

Gleich fünf Sendungen widmete das Deutschlandradio den Weltmeisterschaften im Hochschuldebattieren in Berlin.

Sendung am 4.1.2013

 

Sendung am 3.1.2013

 

Sendung am 3.1.2013

 

Sendung am 2.1.2013

 

Sendung am 2.1.2013

 

Das Interview mit Patrick Ehmann, Hauptorganisator des Events, kann außerdem hier nachgelesen werden.

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Berliner Zeitung: „Sollen Neandertaler geklont werden?“

Lucas Danco und Jan Ohmstädt auf dem Abschlussabend der WUDC (c) Privat
Lucas Danco und Jan Ohmstädt auf dem Abschlussabend der WUDC (c) Privat

Für ihren Artikel begleitete die Berliner Zeitung Lucas Danco und Jan Ohmstedt aus Heidelberg in ihrer Vorbereitungszeit und den Debatten auf der World Universities Debating Championship.

So streitet Lucas Danco am Sonntagmorgen auch vehement gegen die Förderung von Projekten in korrupten Staaten. Seine Widerpartner sind ein Student aus Südafrika und ein Kommilitone aus New York. Seine eigene Meinung ist da nicht gefragt, sie stört eher. Lucas muss Regierungsauffassungen vertreten. „Die Sicht der anderen Seite hilft, den Blick zu weiten, andere Argumente zu übernehmen oder zu akzeptieren“, sagte der Jurastudent.

Warum einen Debattierclub besuchen? Das Fazit der Berliner Zeitung gibt dazu eine Menge Gründe!

Debattierclubs gibt es im Gegensatz zu den USA und Großbritannien in Deutschland erst seit 20 Jahren. 60 Clubs sind es inzwischen bundesweit. Wer sie besucht, hat nach dem Studium wegen seiner Fähigkeiten in Rhetorik und Argumentation gute Chancen einen Job zu finden.

Den ganzen Artikel gibt es hier zum Nachlesen.

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Süddeutsche Zeitung: „Habt euch nicht alle lieb“

Für die Süddeutsche Zeitung analysierte und charakterisierte Patrick Ehmann, Cheforganisator der World Universities Debating Championship, den klassischen Debattanten:

„So paradox das klingt: Das Zulosen der Positionen verschafft Freiheit“, meint Patrick Ehmann. „Alle Beteiligten wissen, dass man dort nicht notwendigerweise seine persönliche Meinung verteidigt, deshalb kann man ganz präzise an ein Thema rangehen und gut analysieren.“ Denn darum geht es: immer zwei Seiten eines komplexen Problems zu akzeptieren.

Die Autorin Judith Liere setzt sich sehr differenziert mit dem Debattieren auseinander – nicht jeder Bericht über die Weltmeisterschaft schaffte es auf ähnliche Weise, zum Kern der Debatte vorzudringen.

Die Analyse ist entscheidend, aber auch ihre Verpackung. Wer seine Argumente rhetorisch brillant präsentiert, hat Chancen, von der Jury zum Sieger gekürt zu werden. „Leute, die weit vorne sind, sind normalerweise diejenigen, die viele Zeitungen lesen und Nachrichten schauen“, sagt Ehmann.

Und:

Bei aller Gesinnungsferne wollen die Debattierer die Welt aber auch ein bisschen besser machen. Deshalb „Die Kraft des Widerspruchs“ als Motto. Gerade bei Weltmeisterschaften treffen Leute aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten aufeinander, die Auseinandersetzung soll also auch den persönlichen Horizont erweitern.

Zum Nachlesen gibt es das Interview auch online.

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TAZ: „Smalltalk ist schwierig für mich“

Dessislava Kirova,Vizeweltmeisterin, ehemalige Präsidentin der Berlin Debating Union und Organisatorin der World Universities Debating Championship, erklärt der TAZ das Debattieren und räumt mit dem Vorurteil auf, Debattieren sei ein Nerd-Sport.

TAZ: Debattieren wird manchmal als Nerd-Sport abgestempelt – als Sport intelligenter, aber sozial unbeholfener Menschen. Sind Sie ein Nerd?

Dessislava: Nein, sozial unbeholfen sind Debattierer nicht, sie sind sogar sehr kommunikativ. Es kommt aber vor, dass man irgendwann auch privat über die Themen redet, über die man debattiert. Man gewöhnt sich an, über hochkomplexe Themen wie den Internationalen Gerichtshof oder die Todesstrafe zu reden. Wenn man dann mit anderen Menschen spricht, ist es manchmal nicht so einfach, über Alltagsthemen zu sprechen. Smalltalk ist für mich schwierig. Ich weiß, wie das funktioniert und kriege das auch hin, aber es langweilt mich ein bisschen.

Das Interview kann hier in voller Länge gelesen werden.

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