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Aktuelles

Mainz ist Deutschsprachiger Debattiermeister 2025

Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2025 fand vom 6. bis 9. Juni in Berlin statt. Ausgerichtet wurde das größte Turnier der Saison von der Berlin Debating Union. Mehr als 100 Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum debattierten in sieben Vorrunden, den KO-Runden und einem hochklassigen Finale um den Meistertitel.

Das Finale

Im Finale setzte sich das Team des Debattierclubs Johannes Gutenberg Mainz, bestehend aus Konstantin Krüger, Alena Haub und Amelie Egger, in der Rolle der Regierung durch. In der Opposition stand das Team des Debattierclubs Hamburg mit Brian Ortmann, Maximilian Meybauer und Dario Werner. Das Thema der Debatte lautete: Sollte die EU bei KI-Regulierung nach dem Risikoprinzip anstatt dem Vorsorgeprinzip vorgehen?

Ergänzt wurde die Finaldebatte durch fraktionsfreie Redebeiträge von Susanna Wirthgen, Barbara Neuwirth und Robert Wiebalck. Die Finaljury bestand aus Liam Urban (Hauptjuror), C. v. E., Jan-Gunther Gosselke, Johanna Williams und Anne Wessig.

Die beste Finalrede wurde von der Ehrenjury an Konstantin Krüger verliehen. Die Ehrenjury setzte sich zusammen aus dem Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak (MdB, Die Linke), Isabelle Fischer (Sprecherin der CDU Deutschland und ehemalige Debattiererin), Andrea Gau (Trainerin und Vertreterin der Deutschen Debattiergesellschaft) und Prof. Dr. Detlev Ganten (Medizinprofessor). Die Schirmherrschaft über die Meisterschaft übernahm Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts a.D.

Auszeichnungen

Für herausragende Jurierleistungen wurden Liam Urban, Anne Wessig und Zoé Sandle ausgezeichnet. Der Nachwuchsjurierpreis ging an Julia Peris.
Der Preis für die beste Redeleistung in der Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“ wurde Roberto Cadena vom Debattierclub Aachen verliehen.

Organisation

Das Turnier wurde von der Berlin Debating Union organisiert. Hauptverantwortlich für die Durchführung waren Karlin Tabbara und Agatha Konopka. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Manuel Englert, der die Organisation während der Turniertage intensiv unterstützte.

Die sportliche Leitung übernahm die Chefjury, bestehend aus Anne Uder, Sven Bake und Jonas Reichert. Das Tabteam bildeten Jannis Limperg und Josef Hoppe, für die Auswertung des Feedbacks waren Btissam Boulakhrif und Georg Maxton zuständig.

Themen

Die Debatten der Vorrunden und KO-Runden behandelten eine breite Palette gesellschaftlicher, politischer und ethischer Fragestellungen. Darunter waren:

  • Wäre es 1990 wünschenswert gewesen, eine neue Verfassung für Deutschland zu erarbeiten?
  • Schadet „men are trash“-Feminismus mehr als er nützt?
  • Sollten wir die Buchpreisbindung abschaffen?
  • Ist die zunehmende Verbreitung von Therapy Speak zu bereuen?
  • Sollte Äthiopien 1995 ein föderales Bildungssystem einführen?
  • Sollten Strafverfahren nach dem eingeschränkten Unmittelbarkeitsprinzip geführt werden?
  • Ist die Produktion von Kunst durch KI gesellschaftlich problematisch?

Fazit

Mit dem Titelgewinn für Mainz endete ein inhaltlich starkes und organisatorisch hervorragend umgesetztes Turnier. Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2025 zeigte erneut die argumentative Tiefe, thematische Vielfalt und hohe Qualität des Hochschuldebattierens im deutschsprachigen Raum.

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Campus-Debatte Magdeburg: Mainz gewinnt drittes Turnier der Saison

Vom 9. bis 11. Mai 2025 fand die Campus-Debatte Magdeburg statt. Ausgerichtet wurde das Turnier vom Debattierclub Magdeburg e.V. Die Veranstaltung war Teil der Campus-Debatten-Serie des VDCH und versammelte zahlreiche Redner:innen und Jurierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Themen der Debatten

Die Themen des Turniers wurden von der Chefjury gestellt, bestehend aus Arvid Baier, Sven Jentzsch und Chiara Throner. Die Debatten behandelten aktuelle politische, gesellschaftliche und philosophische Fragen:

  • Vorrunde 1: Hätte sich die neue österreichische Regierung (ÖVP, SPÖ, NEOS) auf eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre verständigen sollen?

  • Vorrunde 2: Sollen wir ein Primärarztsystem einführen?

  • Vorrunde 3: Stinkt Eigenlob?

  • Vorrunde 4: Hätten die Schulen während der Corona-Pandemie deutlich länger geöffnet bleiben sollen?

  • Vorrunde 5: Sollen die Einnahmen aus der CO₂-Steuer in eine Senkung der Strompreise anstatt in ein pauschal an alle Bürgerinnen und Bürger ausgezahltes Klimageld investiert werden?

  • Novice-Finale: Soll der Pflichtteil im deutschen Erbrecht abgeschafft werden?

  • Halbfinale: Sollten wir uns Gustav Gans als unglückliche („unhappy“) Person vorstellen?

  • Finale: Sollen die ostdeutschen Bundesländer im Länderfinanzausgleich stärker bedacht werden?

Ergebnisse und Auszeichnungen

Den Turniersieg errang das Team des Debattierclubs Johannes Gutenberg Mainz, bestehend aus Konstantin Krüger, Alena Haub und Amelie Egger.

Die beste Finalrede hielt Julius Klikar von Wortgefechte Potsdam.

Im Novice-Finale konnte sich das Team der Rederei Heidelberg (Lukas Grammel, Yanis Völzke, Philipp Höschele) durchsetzen.

Für besondere Jurierleistungen wurden ausgezeichnet:

  • Inga Peters

  • Till Beese

  • Julius Steen

Der Nachwuchsjurierpreis ging an Daniel Schwarzer.

Ehrenjury

Die Finaldebatte wurde von einer Ehrenjury bewertet, bestehend aus:

  • Prof. Dr. Jens Stackeljahn, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

  • Julien Chavaz, Generalintendant und Operndirektor am Theater Magdeburg

  • Jörg Uhle-Wettler, Dompfarrer

  • Lars Munstermann, Mitglied des Debattierclubs Magdeburg

Fazit

Der VDCH dankt dem ausrichtenden Club, der Chefjury sowie allen Teilnehmenden und Jurierenden für ihren Beitrag zum Gelingen des Turniers. Weiter geht es im Juni mit der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft in Berlin.

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Regionalmeisterschaften 2025: Hamburg, Würzburg und die Rederei setzen sich durch

Am Wochenende vom 12. bis 13. April 2025 wurden in Hamburg, Marburg und Mannheim die drei Regionalmeisterschaften der VDCH-Debattiersaison ausgetragen. In jeweils fünf Vorrunden und zwei Finalrunden traten Redner:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gegeneinander an. Die Turniere entschieden darüber, welche Clubs sich mit dem Titel Regionalmeister in Nord, West und Süd schmücken dürfen.


Norddeutsche Meisterschaft – Hamburg

Ausrichter: Debattierclub Hamburg
Chefjury: Felicitas Strauch, Karlin Tabbara, Zoé Sandle

Siegerteam: Debattierclub Hamburg (Brian Ortmann, Dario Werner, Maximilian Meybauer)
Finalgegner: Wortgefechte Potsdam (Joshua Lacy, Julius Klikar, Susanna Wirthgen)
Finalthema: Brauchen wir in Deutschland eine stärkere Heroisierung des Soldat*innenberufs?
Beste Finalrede: Henry Keller (Debattierclub Münster)

Auszeichnungen:

  • Jurierpreise: Lars Froitzheim, Liam Urban, Georg Maxton

  • Nachwuchsjurierpreis: Constantin Schweizer

Ehrenjury: Btissam Boulakhrif, Dr. Claudia Andersen, Melanie Röpke, Rafid Kabir

Weitere Themen:

  • Sollte in angespannten Wohnungsmärkten ein Mietendeckel nach Vorbild des Berliner Mietendeckels eingeführt werden?

  • Ist es besser, wenn Superreiche an den Staat statt an private Akteure spenden?

  • Hätte Marine Le Pen nicht das passive Wahlrecht entzogen werden sollen?

  • Ist die Verbreitung von nicht medizinisch indizierter Verwendung von Semaglutid zu bereuen?


Westdeutsche Meisterschaft – Marburg

Ausrichter: Hannah Arendt Debattierclub Marburg
Chefjury: Anna Markus, Josef Hoppe, Ruben Herrmann

Siegerteam: Debattierclub Würzburg (Anne Uder, Sven Bake, Annelie Neubauer)
Finalgegner: Debattierclub München (Jola Schmidt, Adora Sabau, J.K.)
Finalthema: Ist die Akademisierung von Ausbildungsberufen eine schlechte Entwicklung?
Beste Finalrede: Alena Haub (Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz)

Auszeichnungen:

  • Jurierpreise: Annika Hanraths, Clara Barrera Held, Marion Seiche

  • Nachwuchsjurierpreis: Ronja Schneider

Ehrenjury: Dr. Thomas Spies, Prof. Dr. Yvonne Zimmermann, Dorothée Schubert

Weitere Themen:

  • Sollten Eltern ihre Kinder unter zwölf Jahren nicht an kompetitiven Sportangeboten teilnehmen lassen, auch wenn die Kinder das wünschen?

  • Sollten Parteien ihre Spitzenkandidat:innen per Direktwahl der Parteimitglieder bestimmen?

  • Sollten Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen weltweit verboten werden?

  • Sollten die EU-Mitgliedsstaaten und das Vereinigte Königreich ein gemeinsames Atomwaffenprogramm umsetzen?


Süddeutsche Meisterschaft – Mannheim

Siegerteam der Süddeutschen Meisterschaft 2025 – Foto: Phil Mayr

Ausrichter: Mannheim Debating Union
Chefjury: Justus Raimann, Johannes Meiborg, Inga Peters

Siegerteam: Rederei Heidelberg (Constanze Keck, Leo Volkhardt, Tim Reitze)
Finalgegner: Debattierklub Wien (Barbara Neuwirth, Samuel Summer, Victor Bervoets)
Finalthema: Sollte Deutschland eine allgemeine Dienstpflicht einführen?
Beste Finalrede: Leo Volkhardt (Rederei Heidelberg)

Auszeichnungen:

  • Jurierpreise: Konrad Gütschow, Lennart Lokstein, Theo Dorfner

  • Nachwuchsjurierpreis: Christopher Löwenstein

Ehrenjury: Dagmar Schmidt, Thomas Strobl, Daniel Sommer

Weitere Themen:

  • Schadet kompetitives Online-Gaming mehr als es nützt?

  • Ist es unmoralisch, nicht zu wählen?

  • Schadet Hyperfeminismus mehr als er nützt?

  • Ist es im Interesse Grönlands, weitere Unabhängigkeitsbestrebungen einzustellen?

  • Wäre eine Welt mit einem „Anti-Verliebtheits-Trank“ wünschenswert?


Fazit

Die drei Regionalmeisterschaften 2025 boten einen differenzierten Einblick in die argumentative und organisatorische Stärke der deutschsprachigen Debattierszene. Unterschiedliche Clubs setzten sich unter jeweils spezifischen Bedingungen durch, sowohl inhaltlich als auch strategisch. Die Bandbreite der Themen spiegelte aktuelle gesellschaftliche Debatten ebenso wie grundsätzliche ethische und politische Fragestellungen wider. Weiter geht es im Mai mit der Campus-Debatte Marburg.

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Wien auch bei der Campus-Debatte Köln siegreich

Die zweite Campus-Debatte der Saison bot wieder spannende Debatten, einen intensiven Austausch und am Ende einen bereits bekannte Siegerclub. Die Campus-Debatten-Serie war diesmal zu Gast in Köln, wo der Debattierclub Köln ein anspruchsvolles und inspirierendes Turnier auf die Beine stellte. Mehr als 120 Teilnehmende aus ganz Deutschland und Österreich nutzten die Gelegenheit, ihre Argumentations- und Redekunst in einem fairen Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre war geprägt von intensiven Diskussionen, einem regen Austausch und der Freude am Debattieren.

Debattenthemen

Die Themen der Debatten waren anspruchsvoll und vielfältig und spiegelten die Aktualität gesellschaftlicher und politischer Fragestellungen wider. Sie wurden entwickelt von der sportlichen Leitung des Turniers, der Chefjury, die diesmal durch Marion Seiche aus Düsseldorf, Brian Ortmann aus Hamburg und Joshua Lacy aus Potsdam gebildet wurde.

  1. Runde 1: Sollten liberale Demokratien mit Verhältniswahlrecht eine Sperrklausel von maximal 1% für Parlamentswahlen festlegen?
  2. Runde 2: Gegeben, dass das Verhalten noch nicht die Grenze zur Strafbarkeit überschritten hat: Ist es eine begrüßenswerte Proteststrategie von Frauen, toxisch männliches Verhalten gegenüber den Tätern zu spiegeln?
  3. Runde 3: Sollen Teilnehmer:innen auf Debattierturnieren uneingeschränkt digitale Hilfsmittel nutzen dürfen?
  4. Runde 4: Handelt der Weichensteller moralisch richtig, wenn er die Weiche umstellt?
  5. Runde 5: Sollte sich die Tierrechtsbewegung auf die Abschaffung der Tierausbeutung, statt auf pragmatische Reformen (wie Verbesserung der Haltebedingungen) im Umgang mit Tieren fokussieren?
  6. Halbfinale: Angenommen, Begnadigungen finden jederzeit öffentlich statt: Sollte die Praxis der Begnadigungen in westlichen liberalen Demokratien abgeschafft werden?
  7. Finale: Angenommen, es findet sich die angestrebte Zweidrittelmehrheit aus CDU/CSU, SPD und Grünen: Sollte diese Zweidrittelmehrheit des 20. Deutschen Bundestags beschließen, dass Verteidigungsausgaben oberhalb von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts von den Beschränkungen der Schuldenbremse ausgenommen werden dürfen?

Die Themen boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre rhetorischen und analytischen Fähigkeiten in kontroversen und zukunftsrelevanten Diskussionen unter Beweis zu stellen.

Sieger und Auszeichnungen

Im Finale setzte sich wie bereits in Aachen ein Team des Debattierklub Wien, bestehend aus Barbara Neuwirth, Victor Bervoets und Samuel Summer durch. Die beste Finalrede wurde von der Ehrenjury an Susanna Wirthgen von Wortgefechte Potsdam verliehen. Für ausgezeichnete Jurierleistungen wurden ausgezeichnet Ruben Herrmann aus Hamburg, Alena Haub aus Mainz und Justus R. aus Tübingen. Für die beste Nachwuchsjurierleistung wurde Katarina Krezo aus Münster ausgezeichnet.

Die Ehrenjury bestand aus:

  • Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Präsidentin der Technischen Hochschule Köln
  • Dr. Jürgen Rembold, Gründer der „Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagments“
  • Clemens Pfeiffer, Jurist und Wissenschaftskommunikator
  • Tobias Schuhmacher, Vertreter der Deutschen Debattiergesellschaft

Der VDCH dankt allen Teilnehmenden, der Chefjury, dem ausrichtenden Debattierclub in Köln, sowie der Ehrenjury für ihren Beitrag zu diesem besonderen Ereignis. Wir freuen uns auf die kommenden Turniere, insbesondere die Regionalmeisterschaften, die am 12. und 13. April in Hamburg, Mannheim und Marburg stattfinden werden, und darauf, weitere inspirierende Debatten zu erleben.

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Siegerteam und beste Finalrede der Campus-Debatte Aachen

Wien gewinnt zum Saisonauftakt die Campus-Debatte Aachen

Die erste Campus-Debatte der neuen Saison markierte einen spannenden und gelungenen Auftakt für das Debattierjahr. Austragungsort war Aachen, wo der Debattierclub Aachen ein anspruchsvolles und inspirierendes Turnier auf die Beine stellte. Mehr als 100 Teilnehmende aus ganz Deutschland und Österreich nutzten die Gelegenheit, ihre Argumentations- und Redekunst in einem fairen Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre war geprägt von intensiven Diskussionen, einem regen Austausch und der Freude am Debattieren.

Aufgrund einer kurzfristigen Einschränkung der Räumlichkeiten am Samstag mussten die Vorrunden ausweichend in Köln stattfinden. Die Halbfinals und Finals konnten dann wieder reibungslos in Aachen ausgetragen werden.

Debattenthemen

Die Themen der Debatten waren anspruchsvoll und vielfältig und spiegelten die Aktualität gesellschaftlicher und politischer Fragestellungen wider:

  1. Runde 1: DHW gesetzliche Feiertage unter entsprechender Erhöhung des gesetzlichen Mindesturlaubs abschaffen.

  2. Runde 2: DHG deutsche Gewerkschaften sollten in der gegenwärtigen Rezession zurückhaltende Lohnforderungen stellen.

  3. Runde 3: DHG, im Falle eines baldigen Waffenstillstandes im Ukrainekrieg, sollten europäische Länder Friedenstruppen in der Ukraine stationieren.

  4. Runde 4: DH bedauert die Abschaffung von Ausländerregelungen [im Profifußball].

  5. Novice-Finale: DHW den generellen Kündigungsschutz abschaffen.

  6. Halbfinale: DHG ASEAN sollte den ASEAN-Weg aufgeben.

  7. Finale: DH bedauert Klimaklagen.

Die Themen boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre rhetorischen und analytischen Fähigkeiten in kontroversen und zukunftsrelevanten Diskussionen unter Beweis zu stellen.

Sieger und Auszeichnungen

Im Finale setzte sich ein Team des Debattierklub Wien, bestehend aus Barbara Neuwirth und Victor Bervoets, durch. Beide sind zugleich Vorstandsmitglieder des VDCH. Die beste Finalrede wurde von der Ehrenjury an Dario Werner vom Debattierclub Hamburg verliehen. Das Nachwuchsfinale konnte ein Team des Debattierclubs Aachen für sich entscheiden und somit einen Heim-Erfolg feiern.

Die Ehrenjury bestand aus:

  • Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen

  • Georg Wicke-Arndt, langjähriger Präsident des Debattierclubs Aachen

  • Samira Khodaei Dolouei, Vertreterin der Deutschen Debattiergesellschaft

Fazit

Trotz der organisatorischen Herausforderungen war das Turnier ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt für die neue Saison der Campus-Debatten. Die Kombination aus spannenden Themen, hochkarätigen Redebeiträgen und einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Debattierclubs Aachen und Köln zeigt erneut die Stärke und Flexibilität der deutschsprachigen Debattierszene.

Der VDCH dankt allen Teilnehmenden, der Chefjury, dem ausrichtenden Debattierclub in Aachen, sowie dem Debattierclub Köln und der Ehrenjury für ihren Beitrag zu diesem besonderen Ereignis. Wir freuen uns auf die kommenden Turniere, insbesondere die nächste Campus-Debatte, die vom 7. bis 9. März in Köln stattfinden wird, und darauf, weitere inspirierende Debatten zu erleben.

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Vorstand des VDCH für das Geschäftsjahr 2024-25 Inga Peters, Victor Bervoets, Jonas Reichert, Barbara Neuwirth (v.l.n.r.)

Die Mitgliederversammlung des VDCH 2024

Am Samstag, den 17. August 2024, fand in Kassel die ordentliche Mitgliederversammlung des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e.V. statt, zu der 21 Clubs aus ganz Deutschland und Österreich angereist waren.

Ein zentrales Ereignis war die Wahl des neuen Vorstands für das Geschäftsjahr 2024-25. Victor Bervoets vom Debattierklub Wien übernimmt das Amt des Präsidenten und wird den Verband im kommenden Jahr leiten. Neu im Vizepräsidium sind Barbara Neuwirth, ebenfalls aus dem Debattierklub Wien, als Vizepräsidentin für Veranstaltungen, sowie Inga Peters von der Berlin Debating Union und Wortgefechte Potsdam, die das Amt der Vizepräsidentin für Finanzen und Schatzmeisterin übernimmt. Jonas Reichert vom Debating Club Heidelberg bleibt dem Vorstand erhalten und wird künftig als Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit tätig sein. Jonathan Krapp, Bjarne Roggenbuck und Jens Molge scheiden aus dem Vorstand aus. Ihnen sowie allen Beirät:innen gilt unser herzlicher Dank für ihr Engagement im vergangenen Geschäftsjahr. Ein besonderer Dank gilt unserer scheidenden Beirätin für Rechtsfragen Kathrin Niederschuh für Ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. Liam Urban vom Debattierklub Wien wurde zudem in seinem Amt als Beirat für Internationales von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Verstand des VDCH für das Geschäftsjahr 2024-25 v.l.n.r.: Inga Peters, Victor Bervoets, Jonas Reichert, Barbara Neuwirth
Vorstand des VDCH für das Geschäftsjahr 2024-25:
Inga Peters, Victor Bervoets, Jonas Reichert, Barbara Neuwirth (v.l.n.r.)
© Josef Hoppe, Franziska Brunner

Auch die Austragungsorte der Campus-Debatten für die kommende Saison wurden festgelegt. Die erste Campus-Debatte der Saison wird im Januar in Aachen stattfinden, gefolgt von einer weiteren im März in Köln. Die Regionalmeisterschaften werden in Mannheim und Hamburg ausgetragen, wonach im Mai eine weitere Campus-Debatte in Magdeburg stattfinden wird. Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2025 wurde bereits im Vorjahr nach Berlin vergeben. Eine Regionalmeisterschaft sowie eine Campus-Debatte suchen derzeit noch nach Ausrichterclubs.

Neben den Wahlen und Vergaben standen auch zahlreiche Anträge zur Diskussion. So wurden die Auswahl der Chefjurierenden der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft durch eine Auswahlkommission sowie die Anwendung des Ausrichterrechts kodifiziert. Außerdem wurden die Regularien für die Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“ auf der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft angepasst und die Rolle des Beirats für Internationales neu definiert.

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Berlin gewinnt die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2024

Die Sieger*innen der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft stehen fest: Es ist die Berlin Debating Union mit seinem Team aus Karlin Tabbara und Chris G. . Im Finale zum Thema „Dieses Haus glaubt die europäischen Staaten sollten der Ukraine offensive Waffen ohne die Bedingung des ausschließlich innerterritorialen Gebrauchs d. h. Verbot einer Nutzung auf russischem Territorium, zur Verfügung stellen“ konnten sie sich gegen die Teams aus Wien und Heidelberg, sowie einem anderen Team aus der Berlin Debating Union durchsetzen. Der Preis der Ehrenjury für die beste Finalrede ging an Chris G. aus dem Siegerteam.

Wir danken dem Debattierclub Hamburg für die Organisation dieser gelungenen DDM!

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Hamburg, Berlin und Stuttgart mit großen Erfolgen bei den Regionalmeisterschaften

Die regionalen Debattiermeisterschaften haben letztes Wochenende in Aachen, Nürnberg und Heidelberg stattgefunden und wir stellen die Sieger vor.

Bei der westdeutschen Debattiermeisterschaft in Aachen konnte das hamburger Team bestehend aus Ruben Herrmann und Jule Welker das Finale für sich entscheiden. Außerdem erhielt Dario Werner den Preis der Ehrenjury für die beste Finalrede. 

Die südostdeutsche Debattiermeisterschaft in Nürnberg gewannen Agata Konopka und Felix Reischl für den Debattierclub aus Berlin, während sich Anne Uder den Preis für die beste Finalrede sichern konnte.

Bei der süddeutschen Debattiermeisterschaft in Heidelberg siegten Markus Gelfgren und Andrey Belkin aus Stuttgart und die beste Finalrede hielt Sonja Soko.

Wir gratulieren ganz herzlich. 🥳
Es bleibt dem Orgateam aus Aachen für das schöne Turnier zu danken.

Foto aus Heidelberg: Robert Wiebalk

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Hamburg gewinnt die Campus-Debatte Würzburg 2024

Die dritte Campus-Debatte der Saison hat letztes Wochenende in Würzburg stattgefunden und wir stellen die Sieger vor.
Das hamburger Team bestehend aus Btissam Boulakhrif und Georg Maxton konnte das Finale für sich entscheiden. Außerdem erhielt Konstantin Krüger den Preis der Ehrenjury für die beste Finalrede. Wir gratulieren ganz herzlich. 🥳
Es bleibt dem Orgateam aus Würzburg für das schöne Turnier zu danken.

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Berlin gewinnt die Campus-Debatte Heidelberg 2024

Die zweite Campus-Debatte der Saison hat letztes Wochenende in Heidelberg stattgefunden und wir stellen die Sieger vor.
Das Berliner Team bestehend aus Agata Konopka und Felix Reischl konnte das Finale für sich entscheiden. Außerdem erhielt Chiara Throner den Preis der Ehrenjury für die beste Finalrede. Wir gratulieren ganz herzlich. 🥳
Es bleibt dem Orgateam aus Heidelberg für das schöne Turnier zu danken.

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